Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

FDP soll Koalitionsaussage machen Stoiber: CDU-Sieg in NRW würde Merkel Schubkraft geben

HB BERLIN. Der bayerische Ministerpräsident Edmund Stoiber hat Spekulationen um den Kanzlerkandidaten der Union neue Nahrung gegeben. In einem Interview mit «Bild am Sonntag» sagte der CSU-Vorsitzende, eine Entscheidung werde erst im Herbst fallen. Zugleich deutete er eine mögliche Stärkung der Position von CDU-Chefin Angela Merkel an.

«Gewinnt die CDU am nächsten Sonntag Nordrhein-Westfalen, dann gibt das ohne Zweifel der gesamten Union und Frau (Angela) Merkel zusätzliche Schubkraft», sagte Stoiber. In den Bundestagswahlkampf 2006 will Stoiber auch mehrere Ministerpräsidenten der Länder einbinden. In das Wahlkampfteam der Union «gehören neben den Parteivorsitzenden jene, die besonders die Stärke der Union verkörpern - die Ministerpräsidenten».

Er nannte in diesem Zusammenhang Roland Koch (Hessen), Christian Wulff (Niedersachsen), Peter Müller (Saarland) und Dieter Althaus (Thüringen). Die gesamte Spitze der Union, so Stoiber, müsse «gemeinsam den Siegeswillen verkörpern und sich unterhaken».

Der CSU-Chef kündigte an, dass die beiden Schwesterparteien bis zum Herbst ein gemeinsames Programm vorlegen werden. Zu den Themen zählten die Arbeitsmarktpolitik, der Bundeshaushalt, die Steuerpolitik und die Familienpolitik. Die FDP forderte Stoiber auf, noch vor der Bundestagswahl eine klare Koalitionsaussage zu Gunsten der Union zu treffen.

Startseite