Feste Quote Wer ist betroffen?

Die Geschlechterquote von 30 Prozent soll ab 2016 für wenige Großkonzerne gelten. Weit mehr Firmen werden Zielgrößen für den Frauenanteil im Vorstand und im obersten Management festlegen müssen.
Hält auch die Bahn die Vorgaben des Bundes ein? Quelle: dpa
Der Bahntower in Berlin

Hält auch die Bahn die Vorgaben des Bundes ein?

(Foto: dpa)

BerlinIn voll mitbestimmungspflichtigen und zugleich börsennotierten Konzernen gilt ab 2016 für neu zu wählende Aufsichtsräte eine feste Geschlechterquote von 30 Prozent. Finden sich nicht genügend Frauen, greift eine „Politik des leeren Stuhls“. Das heißt, der Sitz im Kontrollgremium bleibt unbesetzt.

Diese strenge Quote betrifft 108 Konzerne. Es reicht, wenn die Quote im Aufsichtsrat insgesamt erfüllt wird – die Frauen also etwa alle von der Arbeitnehmerseite kommen. Es sei denn, Kapital- oder Arbeitnehmervertreter stimmen mehrheitlich dafür, dass die Quote getrennt auf beiden Seiten erfüllt werden muss.

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