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Finanzierung per Staatsfonds Deutschlandrente vor dem Aus

Erst wurde die Idee umjubelt, jetzt mehren sich die Kritiker: Nach der Versicherungswirtschaft sprechen sich nun auch Gewerkschaften gegen den Plan aus, die Rentenlücke mithilfe eines Staatsfonds zu schließen.
28.02.2016 - 17:45 Uhr
Die Forderungen der Senioren sind eindeutig. Quelle: dpa
Renten-Demo

Die Forderungen der Senioren sind eindeutig.

(Foto: dpa)

Berlin Als im Dezember vergangenen Jahres die drei hessischen Landesminister Tarek Al-Wazir (Grüne), Thomas Schäfer und Stefan Grüttner (beide CDU) die Idee einer Deutschlandrente verkündeten, waren die Reaktionen zunächst positiv. Sozialexperten von Union und SPD sahen in dem Vorschlag, über einen staatlichen Vorsorgefonds kostengünstig und effizient die Defizite von Riester-Rente und betrieblicher Altersvorsorge zu beheben, einen interessanten Ansatz. Die Verbraucherschützer waren voll des Lobes.

Doch inzwischen ist die Stimmung gekippt. Die Versicherungswirtschaft hatte als Erste gewarnt: Eine solch gigantische Geldsammelstelle in Staatshand lade zum Missbrauch ein, so ihr Gesamtverband. Anfang Februar gab die Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA) zu Protokoll: „Die Deutschlandrente kann nichts, was bestehende Träger der Altersvorsorge nicht auch können.“ Und jetzt melden sich überraschend deutlich auch die Gewerkschaften mit einem negativen Votum zu Wort. Die Stellungnahme, die dem Handelsblatt vorliegt, soll am heutigen Montag vom DGB-Bundesvorstand verabschiedet werden, in dem die Einzelgewerkschaften vertreten sind.

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