Finanzminister Schäuble mahnt Griechen zum Sparen

Die Euro-Staaten wollen Griechenland helfen - doch nur wenn der Staat sich an die Bedingungen hält, fordert Finanzminister Wolfgang Schäuble. Von Italien verlangt er zudem eine Korrektur des Haushaltsdefizits.
5 Kommentare

BerlinBundesfinanzminister Wolfgang Schäuble hat Griechenland nachdrücklich zu Einhaltung der Sparzusagen aufgefordert. Zwar seien die anderen Staaten der Euro-Zone bereit zu helfen, sagte Schäuble im Deutschlandfunk. „Aber es ist am Ende an Griechenland selber, ob es die Bedingungen erfüllen kann, die eine Mitgliedschaft in der gemeinsamen Währung nun einmal voraussetzen.“

Solange Griechenland die Vereinbarungen mit den Geldgebern von EU/EZB und Internationalem Währungsfonds (IWF) nicht erfülle, könne die Hilfe nicht ausgezahlt werden. „Da können wir keinen Rabatt geben.“ Von Italien forderte der Minister eine Korrektur des Haushaltsdefizits und der zu hohen Staatsverschuldung.

Bei der Abstimmung im Bundestag über das Euro-Rettungspaket gehe er trotz der Kritiker in den eigenen Reihen davon aus, dass die Kanzler-Mehrheit zustande komme, sagte Schäuble weiter. Der Bundestag sollte im Laufe des Tages erstmals über die geplante Ausweitung des Euro-Rettungsschirms EFSF debattieren. Die Abgeordneten sollen dann am 29. September über den deutschen Beitrag abstimmen. SPD und Grüne haben bereits ihre Zustimmung angekündigt. Unklar ist aber, ob die Koalition auf die Mehrheit der Sitze im Bundestag - die sogenannte Kanzlermehrheit - bauen kann.

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5 Kommentare zu "Finanzminister: Schäuble mahnt Griechen zum Sparen"

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  • --@ Psychologie

    Schäuble ist ein Dummschwätzer. Auch wenn der Stern von Hellas schon seit Jahrtausenden weg ist, so denken sie imemr noch, dass sie etwas Besonderes sind und NIE auf andere hören müssen.

    sie sind stolz
    überheblich
    und haben alle eine massive Realitätsverzerrung.

    Sie sidn inzwischen so beratungsrsistent, dass sie nur noch von den Tatsachen überzeugt werden können.

    ## wir befürworten eindeutig den Rausschmiss der Griechen aus dem Euro ####

  • ---@ w.schwachtel@gmx.de

    Schlimmer
    Viiiiiiiel
    Schlimmer

    Man droht denen damit, dass man ihre Berater-Verträge nicht mehr verlängert.

    Man stelle es sich vor, dass die armen Parlamentarier mit gerade mal ihrem Abgeordneten-Gehalt auskommen sollen.

    Armut macht sich breit
    Und bald müssen sie hungern
    Schrecklich, ne?

  • Psychologisch gesehen handelt sich hier um eine Mentalitätsveränderung. So etwas kann in der Praxis ein Leben lang dauern.....diese ganzen Ermahnungen sind doch vollkommen zwecklos, das Einzige, was man damit erreicht ist Wiederstand, der sich in Lügen, so tun als ob, Minimalisierung des Problems, Ridikulisierung etc. äussert. Ich spreche hier über allgemeine, psychologische Mechanismen und nicht, dass die Griechen so abartig wären.
    Habe gestern noch ein Interview von einem US Sender gesehen mit einem griechischen Politiker. Was kamen da für sonnige Antworten. 1994 wäre Griechenland faktisch pleite gewesen und doch haben sie es geschafft, um ihre wirtschaft so anzukurbeln dass sie dann 2001 die Kriterien der EU erfüllten, um aufgenommen zu werden. Und er war sich ganz sicher, wir schaffen das wieder, wir haben das ja bereits einmal erfolgreich bewiesen.
    Herr Schäuble, es wird jetzt höchste Zeit, dass Sie zur Realität zurückkehren, weil die einzige Reaktion auf solche Äusserungen werden Acting-Outs sein von seiten der Griechen. Und was das bedeutet, sollten Sie sich mal von einem/r Kollegin erklären lassen.

  • Wahrscheinlich erhalten etliche Abgeordneten geheime Drohungen gegen Leib und Leben von den wahren WIrtschafsbosse, denen Namen nichtmal bekannt sind.

    "Nimm die Diäten und stimme ab - sonst machen wir dich kalt, und wenn du was erzählst auch".

    Nur das kann eine Erklärung sein. Wahrscheinlich werden alle neuen Abgeordnete langsam mit den besonderen "Regeln" vertraut gemacht.

  • Sollte der Tricker-Schäuble etwa auch langsam zugeben, dass Griechenland schon lange verloren ist?

    1. Hoffnungslos überschuludet
    2. kein Bock aus Arbeiten
    3. kein Bock aufs sparen

    Aber immer gut für Dolce-Vita

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