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Premium Finanzpolitik Steuerberater gegen Abgeltungssteuer

„Besser 25 Prozent von X als 42 Prozent von nix“: So hatte der damalige Finanzminister Steinbrück die Abgeltungsteuer begründet. Nun will die SPD die Steuer abschaffen – und bekommt Unterstützung von Steuerberatern.
28.05.2017 - 17:18 Uhr
„Er will an der Abgeltungsteuer festhalten. Das bedauern wir“, sagt Raoul Riedlinger, Präsident der Bundessteuerberaterkammer. Quelle: dpa
Finanzminister Wolfgang Schäuble

„Er will an der Abgeltungsteuer festhalten. Das bedauern wir“, sagt Raoul Riedlinger, Präsident der Bundessteuerberaterkammer.

(Foto: dpa)

Berlin Die Abgeltungsteuer sollte abgeschafft werden: Das wird an diesem Montag die Bundessteuerberaterkammer auf ihrer Jahrestagung in München fordern. „Leider teilt Finanzminister Schäuble diese Meinung nicht. Er will an der Abgeltungsteuer festhalten. „Das bedauern wir“, wird Raoul Riedlinger, Präsident der Bundessteuerberaterkammer, laut Redemanuskript sagen. Das Papier liegt dem Handelsblatt vorab vor. An dem Steuerberatertreffen werden Schäuble und Bayerns Finanzminister Markus Söder (CSU) teilnehmen.

Wie die SPD sind auch die Steuerberater der Meinung, dass Steuerzahler auf Kapitalerträge wieder die Einkommensteuer zahlen sollten, die bei hohen Einkünften bis zu 42 Prozent betragen kann. Der Satz der Abgeltungsteuer beträgt demgegenüber 25 Prozent. Sie war von der ersten Großen Koalition unter Kanzlerin Angela Merkel (CDU) eingeführt worden. Der damalige Finanzminister Peer Steinbrück (SPD) hatte die Steuer damit begründet, dass es für den Staat besser sei, „25 Prozent von X als 42 Prozent von nix“ einzunehmen.

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