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Flüchtlinge in Deutschland Bayern will Asylbewerber nach sechs Wochen abschieben

Vier bis sechs Wochen – länger sollen abgelehnte Asylbewerber vom Balkan nicht in Bayern bleiben. Möglich werden soll das durch die zwei geplanten „Aufnahme- und Rückführungszentren“. Eins geht bald in Probebetrieb.
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Seehofer macht sich die Asylpolitik zu einfach

München Bayern will abgelehnte Asylbewerber aus den Balkan-Staaten innerhalb von vier bis sechs Wochen in ihre Heimat zurückschicken. Diese Zielmarke nannte Innenminister Joachim Herrmann (CSU) am Dienstag in München. Möglich werden soll das durch die geplanten zwei „Aufnahme- und Rückführungszentren“, in denen die Staatsregierung Asylbewerber aus Albanien und anderen südosteuropäischen Staaten gesondert unterbringen will.

Dort sollen sämtliche Verfahrensschritte von der Erstaufnahme bis zur „Rückführung“ an einem Ort gebündelt werden. Die erste der beiden Einrichtungen in Manching bei Ingolstadt soll noch im August in den Probebetrieb gehen. Wo die zweite Einrichtung eröffnet wird, soll innerhalb von zwei Wochen entschieden werden. In der Auswahl sind zwei Standorte in Niederbayern und Schwaben.

Eine Frist von vier bis sechs Wochen peilt auch das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge für die Bearbeitung der Asylanträge aus Südosteuropa an.

  • dpa
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1 Kommentar zu "Flüchtlinge in Deutschland: Bayern will Asylbewerber nach sechs Wochen abschieben"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

  • gut, aber reichlich spät. Ein früheres Handeln hätte viel Geld und Ärger gespart.

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