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Flüchtlinge mit ihrer persönlichen Geschichte Wovor wir geflohen sind

Armut, Krieg, Militärdienst: Viele Gründe bewegen Menschen dazu, die lebensgefährliche Flucht in ein neues Land auf sich zu nehmen. Sieben Flüchtlinge aus sieben Ländern erzählen, warum sie es dennoch gewagt haben.
25.09.2015 - 09:55 Uhr
Shinar Moustafa aus Syrien für die „Wovor sie flohen“-Seite Quelle: Pressebild
Shinar Moustafa, 29

Syrien, das war kein Leben für mein Baby.

(Foto: Pressebild)

Shinar Moustafa aus Syrien: „Ich wollte, dass mein Kind in Freiheit zur Welt kommt“

Meine Wohnung wurde weggebombt. Das Haus meiner Freundin, zu der ich zog, ebenso. Meine Universität glich mehr und mehr einer Militärparade des Assad-Regimes. Viele meiner Freunde saßen in Untersuchungshaft, weil sie Dinge taten, die den Militärs missfielen, oder weil sie einfach anders dachten. Der Weg von meiner Universität zu meiner Arbeit war ein Weg des Todes. Auf der einen Seite das Assad-Regime, auf der anderen die El-Nusra-Front und der Islamische Staat.

Das war mein Leben als kurdische Jurastudentin in Afrin, einer Stadt im Norden Syriens. Ich musste mein Studium und meine Arbeit aufgeben. Damals unterrichtete ich Mädchen in einer Schule. Lebensmittel gab es kaum noch. Für den Schulunterricht mussten die Kinder sich auf den gefährlichen Weg nach Aleppo machen.

Spätestens als ich schwanger wurde, wusste ich: Es gibt keinen anderen Weg als die Flucht.

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