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Flüchtlingsberichte aus anderen EU-Zufluchtsländern Nicht immer das gelobte Land

Vier Flüchtlinge erzählen über ihre Erfahrungen in vier europäischen Staaten.. Gemeinsam ist ihnen, dass sie einen langen, leidvollen Weg hinter sich haben. Nicht überall wurden sie herzlich empfangen.
24.09.2015 - 20:00 Uhr
Es ist nicht richtig, dass Menschen hier lange illegal leben müssen. Quelle: imago
London

Es ist nicht richtig, dass Menschen hier lange illegal leben müssen.

Quelle: imago

Eman: Von Iran nach Großbritannien

Tut mir leid, es zu sagen, aber Menschenschmuggler sind die einzige Möglichkeit, aus Iran herauszukommen. Man kann das Land nicht legal verlassen. Und ich bin auch illegal in Großbritannien eingereist. Die Schleuser bestellten mich in den Norden Irans, dann brachten sie mich in die Türkei und von dort mit dem Lkw nach Großbritannien. Wie viel es kostete, weiß ich nicht. Meine Familie und Freunde haben es organisiert und bezahlt. Ich war in der grünen Demokratiebewegung Irans aktiv, es war für mich einfach nicht mehr sicher.

Ich meldete mich 2013 in Großbritannien als Asylbewerber, wurde von der Polizei zunächst in eine Gefängniszelle gebracht und dann in ein geschlossenes Auffanglager. Nach einer Woche beschlossen die Behörden, mich nach Liverpool zu schicken. Ich wusste gar nicht, dass Liverpool eine Stadt war. Ich dachte, es sei ein Fußballverein.

Hunderttausende von Flüchtlingen werden dieses Jahr in Deutschland Asyl beantragen. Was denken sie? Was wollen sie? Weil die Neuankömmlinge noch immer vielsprachig sprachlos sind, will das Handelsblatt ihnen eine Stimme geben: Auf 50 Seiten sprechen und schreiben Künstler und Unternehmer, Schriftsteller, Ärzte und Ingenieure, Männer und Frauen aus Afghanistan, Iran und und Irak, Syrien, Eritrea aber auch dem Kosovo über Merkel und Europa, Heidenau und das Schleppergeschäft – aber auch die Sorgen der Deutschen, mit denen sie nun konfrontiert werden. Das komplette Dossier als PDF zum Download.

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