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Flüchtlingskrise AfD will Grenzen für Asylbewerber schließen

Die AfD fordert die Wiedereinführung von Grenzkontrollen und die Zurückweisung von Asylsuchenden, die über sichere Drittländer nach Deutschland einreisen wollen. Asylanträge sollen im Ausland gestellt werden.
„Das Recht, in Deutschland Asyl zu beantragen, ist aufzuheben“, sagt AfD-Chefin Frauke Petry. Quelle: dpa
Frauke Petry

„Das Recht, in Deutschland Asyl zu beantragen, ist aufzuheben“, sagt AfD-Chefin Frauke Petry.

(Foto: dpa)

Berlin Die rechtspopulistische AfD wirft der Bundesregierung angesichts der Zuwanderung von Flüchtlingen „ein Asylchaos“ vor und verlangt die Schließung der Grenzen für Schutzsuchende.

AfD-Chefin Frauke Petry forderte am Montag in Berlin die Wiedereinführung von Grenzkontrollen und die Zurückweisung von Asylsuchenden, die über sichere Drittländer nach Deutschland kommen wollten. Damit wäre eine Einreise von Flüchtlingen über den Landweg ausgeschlossen.

„Das Recht, in Deutschland Asyl zu beantragen, ist aufzuheben“, sagte Petry. Stattdessen müssten Asylanträge in deutschen Botschaften oder in EU- oder UN-Einrichtungen gestellt werden. Sollte das nicht möglich sein, müssten die Botschaften in einem Nachbarland aufgesucht werden.

Mit Blick auf EU-Staaten, die ungehindert Asylsuchende nach Deutschland reisen lassen, verlangte Petry, die Zahlungen an die Staatengemeinschaft zu kürzen. „Alle asylrechtsbedingten Kosten sind von den Ländern zu erstatten, aus denen die Immigranten eingereist sind“, heißt es in einem Thesenpapier der Partei. Zudem müsse über Asylanträge binnen 48 Stunden entschieden werden.

Außerdem sollten die Asylbewerber ausschließlich Sachleistungen und kein Geld erhalten.

  • rtr
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