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Flüchtlingskrise Gabriel warnt vor Scheitern der EU

Vizekanzler Sigmar Gabriel findet deutliche Worte zur Situation der Europäischen Union vor dem Hintergrund der Flüchtlingskrise: Halte sich keiner an die Regeln der Staatengemeinschaft, werde sie vor die Hunde gehen.
11.09.2015 - 02:02 Uhr
SPD-Chef Sigmar Gabriel (SPD) kritisiert diejenigen EU-Staaten, die sich in Anbetracht der Flüchtlingskrise nicht an die Regeln der Staatengemeinschaft halten. Quelle: dpa
Sigmar Gabriel

SPD-Chef Sigmar Gabriel (SPD) kritisiert diejenigen EU-Staaten, die sich in Anbetracht der Flüchtlingskrise nicht an die Regeln der Staatengemeinschaft halten.

(Foto: dpa)

Berlin SPD-Chef Sigmar Gabriel hat davor gewarnt, dass die Europäische Union (EU) an der Flüchtlingskrise scheitern könnte. „Entweder die Europäer kommen zur Vernunft, oder Europa geht vor die Hunde“, sagte der Vizekanzler am Donnerstagabend im ZDF.

Eine der großen Errungenschaften seien die offenen Grenzen. Osteuropa lebe ganz wesentlich davon. „Wir finanzieren mit starken Staaten die europäische Entwicklung“, ergänzte Gabriel. Das alles werde aber nicht mehr funktionieren, wenn sich keiner mehr an Regeln halte und Flüchtlinge etwa nicht mehr dort registriert würden, wo sie in einen Mitgliedstaat der EU einreisten.

„Ich kann nur hoffen, dass die Staats- und Regierungschefs zur Vernunft kommen“, fügte Gabriel hinzu. In der TV-Sendung warf er einem slowakischen Europa-Abgeordneten vor, sein Land wolle schlicht keine Flüchtlinge aufnehmen. „Europa geht nicht nach dem Motto: Ich mach' mit, wenn ich Geld kriege“, sagte Gabriel. Die Slowakei werde am Ende zu den großen Verlierern gehören, wenn die Grenzen in Europa geschlossen würden.

Der SPD-Chef warnte, dass die Flüchtlingszahlen in Deutschland weiter steigen würden. „Wir kriegen 120.000 pro Monat“, sagte Gabriel. „Wir sind noch nicht mal bei der Hälfte des Monats und haben 60.000 Flüchtlinge in Deutschland.“

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