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Flüchtlingskrise Rund 64.700 Menschen kamen im Januar nach Deutschland

Im Januar sind täglich mehr als 2000 Flüchtlinge nach Deutschland gekommen. Im Gesamtmonat waren es fast 64.700. Das ist weniger als im Sommer, doch hochgerechnet könnten in diesem Jahr 760.000 Menschen einreisen.
01.02.2016 - 20:20 Uhr
Im Januar kamen deutlich weniger Flüchtlinge nach Deutschland als im Sommer. Experten gehen davon aus, dass der Rückgang mit dem Winterwetter in der Ägäis zusammenhängt, die für viele Flüchtlinge am Anfang ihrer Reise über die Balkanroute steht. Quelle: dpa
Flüchtlinge an der deutsch-österreichischen Grenze

Im Januar kamen deutlich weniger Flüchtlinge nach Deutschland als im Sommer. Experten gehen davon aus, dass der Rückgang mit dem Winterwetter in der Ägäis zusammenhängt, die für viele Flüchtlinge am Anfang ihrer Reise über die Balkanroute steht.

(Foto: dpa)

Berlin Im Januar sind in Deutschland nach Angaben der Bundespolizei fast 64.700 Flüchtlinge nach Deutschland gekommen. Pro Tag waren es im Schnitt 2086 Personen, von denen die allermeisten über die deutsch-österreichische Grenze einreisten.

Die Zahlen sind damit deutlich geringer als noch im Dezember, als mehr als 3000 Menschen pro Tag kamen. Im Sommer waren es zeitweise gar 8000 oder mehr gewesen. Experten gehen allerdings davon aus, dass der Rückgang mit dem Winterwetter in der Ägäis zusammenhängt, die für viele Flüchtlinge am Anfang ihrer Reise über die Balkanroute steht.

Doch auch wenn sich die geringeren Zahlen aus dem Januar fortsetzen sollten, würden in diesem Jahr hochgerechnet mehr als 760.000 Menschen nach Deutschland kommen.

Die Zahlen der Bundespolizei beruhen auf Kontrollen in Grenznähe. In den nächsten Tagen werden die sogenannten Easy-Zahlen erwartet, die die Anzahl der durch die Länder registrierten Flüchtlinge darstellt.

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