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Flüchtlingskrise Wie wir die Kontrolle verloren

Wie die Kanzlerin dachte auch unser Autor bei der Flüchtlingskrise noch vor einem halben Jahr: Wir schaffen das! Seither ist viel passiert. Zu viel. Er hat den Glauben verloren. Die Beschreibung einer persönlichen Wende.
14.01.2016 - 16:33 Uhr
Schauplatz der Übergriffe. Quelle: picture alliance/dpa
Polizisten vorm Kölner Hauptbahnhof

Schauplatz der Übergriffe.

(Foto: picture alliance/dpa)

Düsseldorf Wann es genau drehte, weiß ich nicht. Wie meist in solchen Fällen war es ein schleichender Prozess. Mein Umdenken in der Flüchtlingsfrage fand quasi zwischen zwei Bahnhöfen statt.

Auf der einen Seite gab es noch im September am Münchener Hauptbahnhof eine Willkommens-Euphorie, die ich zu diesem Zeitpunkt schon nicht mehr ganz verstand. Natürlich war es großherzig, wie meine Landsleute dort noch mit Teddybären und Blumen Spalier standen. Aber es wirkte auch schon, sorry, ein bisschen hysterisch. Wie eine Demonstration guten Gewissens. Die Helfer wurden der Hilfsbereitschaft kaum noch Herr. Dann kam in der Silvesternacht der Exzess am Kölner Hauptbahnhof, und seither ist ohnehin nichts mehr so, wie es vorher schon nicht war.

Thomas Tuma ist stellvertretender Chefredakteur des Handelsblatts. Quelle: Frank Beer
Der Autor

Thomas Tuma ist stellvertretender Chefredakteur des Handelsblatts.

(Foto: Frank Beer)

Köln war nur ein Kulminationspunkt. Aber was für einer! Und noch immer ist nicht klar, ob die Übergriffe dort und die Debatte drumherum das Land ein bisschen erwachsener und ehrlicher machen – oder es radikalisieren.

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