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Flüchtlingspolitik Weniger Migranten kehren freiwillig in die Heimat zurück

In diesem Jahr sind bisher weniger Migranten freiwillig in ihre Heimat zurückgekehrt als noch im Vorjahr. Bund und Länder versuchen weiterhin eine schnellere und konsequentere Abschiebung durchzusetzen.
7 Kommentare
Bund und Länder setzten auf schnellere und konsequentere Abschiebung. Auch die Bemühungen für mehr freiwillige Rückführungen werden vorangetrieben. Quelle: dpa
Rückführung von Flüchtlingen

Bund und Länder setzten auf schnellere und konsequentere Abschiebung. Auch die Bemühungen für mehr freiwillige Rückführungen werden vorangetrieben.

(Foto: dpa)

Berlin Im ersten Quartal sind merklich weniger Migranten und Flüchtlinge freiwillig in ihre Heimat zurückgekehrt als im Vorjahreszeitraum. Von Januar bis März taten dies 8468 Menschen, wie die Zeitungen der Funke Mediengruppe berichten (Donnerstag). Im ersten Quartal 2016 waren es demnach noch 13 848 freiwillige Rückkehrer.

2016 waren rund 54 000 selbstständige Ausreisen vom Bund gefördert worden - zum Teil mit EU-Mitteln. 26 654 Ausländer wurden aus Deutschland zwangsweise „zurückgeführt“. Die Bundesregierung untersucht dem Bericht zufolge nun die Gründe für den aktuellen Rückgang der freiwilligen Ausreisen, etwa auch bei Irakern und Afghanen.

Bund und Länder treiben seit Monaten ihre Bemühungen für raschere und konsequentere Abschiebungen sowie mehr freiwillige Rückführungen voran. Helfen soll dabei auch das Zentrum zur Unterstützung der Rückkehr (ZUR) in Berlin. Der Bund ist mit der Stelle inzwischen für den Vollzug von Rückführungen mit zuständig – bisher waren hier allein die Länder verantwortlich.

Am Donnerstag stellt das BAMF zudem gemeinsam mit der Internationalen Organisation für Migration (IOM) in Berlin ein Online-Portal vor, dass Flüchtlingen und Migranten in verschiedenen Sprachen mehr Informationen und Hintergründe zur freiwilligen Ausreise geben soll. Der CDU-Politiker und Parlamentarische Staatssekretär im Bundesinnenministerium, Ole Schröder, sagte den den Funke-Zeitungen dazu: „Die freiwillige Rückkehr ist immer vorzugswürdig. Das Instrument wird aber nur dann funktionieren, wenn wir auch ausreisepflichtige Personen, die nicht freiwillig ausreisen, konsequent in ihre Heimatländer zurückführen.“

  • dpa
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7 Kommentare zu "Flüchtlingspolitik: Weniger Migranten kehren freiwillig in die Heimat zurück"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

  • Weniger Migranten kehren freiwillig in die Heimat zurück..
    Versteh ich nicht, habe gerade gelesen, daß die Länder durch Befreiungbewegungen befreit werden. Dieser Artikel ist ein Fake.

  • @Herr Alessandro Grande

    Meine Meinung war und ist nach wie vor, dass Merkel von reiner Machtbesessenheit getrieben ist. Denn nur danach richtet sich ihr Handeln aus und dafür behauptet die von jetzt auf gleich das Gegenteil von dem, was die Gestern oder vor 3 oder vor 10 Jahren „vertreten“ hat.

    Für mich war der wahre Grund für die, die „armen Flüchtlinge“ massenhaft nach Deutschland einzuladen, nicht so sehr die Angst vor „unschönen Bildern“, wie in einem kürzlich veröffentlichten Buch dargestellt, sondern der Fakt, dass medial im Herbst 2015 ein wahres Feuerwerk an Mitleid für die vielen „Kriegsflüchtlinge“ in Szene gesetzt wurde, dass bis Heute anhält, wenn ich an ARD & ZDF denke, und sich dieser Gabriel dann an die Spitze stellte, indem er in Heidenau die Demonstranten als Pack bezeichnete und damit politisch der Merkel den Rang abzulaufen drohte.

    Nur 2 Tage später (zuvor die ostdeutsche Heimsuchung noch in dem kurzfristig zwecks ihres Besuchs befriedeten Duisburg-Marxloh), konsequent und gerade noch rechtzeitig ebenfalls in Heidenau und ließ mit Hilfe von Flüchtlingen Selfies in alle Welt verbreiten, die zeigten, dass man sogar von der Kanzlerin empfangen wird.

    Zu 1) bin ich der Auffassung, dass die zwar nicht ganz „dicht“ ist, das aber nur deshalb, weil solches Handeln durch absolute Strafffreiheit begünstigt wird – da kann man sich den Anschein, nicht ganz dicht zu sein, trefflich leisten.

  • @Kabus und Schmidt: D´accord und was man sich vor allem fragt ist (und damit stehe ich nicht allein da, denn all meine studierten Freunde, Banker, Anwälte, Ärzte, Berater, ITler, Ingenieure, einerseits Spitzensteuersatzzahler und andererseits nicht unbedingt die Dümmsten der Republik fragen sich seit 2015 das Gleiche) welchen Sinn Merkel und Gefolge eigentlich mit ihren vollkommen geisteskranken Vorgehen bezweckt!!!???

    Die Antwort können nur 2 Thesen sein:
    1.) Die Frau ist geistig nicht 100%-ig zurechnungsfähig UND es fehlen ihr ökonomisches Verständnis sowie der strategische Weitblick bzgl. ihrer politischen Handlungen --> dazu tendiere ich!
    2.) Es handelt sich um eine spate Rache von Erich Honecker, wir befinden uns in der Tat in einer DDR 2.0 und Frau Dr. Merkel empfindet sich selbst als Staatsratsvorsitzende mit der Mission zur vermeintlichen Weltrettung.

    Was meinen Sie?

  • Insgesamt ist das schon eine „geniale“ Art der strafbefreiten Steuergeldverschwendung, zu der nur steuergeldabfassende und davon lebende Machtpolitiker und aus ideologischen Gründen nicht zum verstandsmäßigen Denken geschaffene Pseudo-Politiker befähigt sind.

    Erst sogenannte „Flüchtlinge“ zu Hunderttausenden zum Kommen einladen,

    dann diese dauerhaft mit Steuergeld zu alimentieren,

    Unterkünfte mit Steuergeld anzumieten (tlw. mit Zeit-Verträgen über mehrere Jahre),

    daneben Steuergelder in zusätzliches Personal für Behörden „investieren“ (die uns dann weiter zusätzliches Steuergeld kosten werden),

    Deutschkurse und sonstige „Eingliederungskosten“, mit denen man eine weitere steuergeldabschöpfende „Industrie“ geschaffen hat – und das Alles auch noch als ein richtiges Konjunkturprogramm feiert,

    mit Schwachsinnprogrammen die Unterbringung von Scheinasylanten in den Arbeitsmarkt Steuergelder zu Lasten der ohnehin massenhaft Arbeitslosen im prekären Niedriglohnsektor durchsetzen will,

    mit Steuergeldern nicht ausreisewilligen „Flüchtlingen“ die Rechtsmittelkosten zu finanzieren,

    bis zur „freiwilligen“ Ausreise auf Steuerzahlerkosten alimentierte „Flüchtlinge“ mit Steuermitteln zur „freiwilligen Rückkehr zu ködern (hätte man die gar nicht erst reingelassen, wären überhaupt keine Kosten entstanden – weshalb ich das dafür verantwortliche Elite-„Pack“ als skrupellose Gesinnungstäter bezeichne, die Alle persönlich haftbar gemacht und vor Gericht gestellt werden müssten).

    Ginge es nach mir, würde keinem dieser abgelehnten „Goldstücke“ eine „freiwillige Ausreise“ mit Steuergeldern zusätzlich vergoldet, sondern ganz einfach wie in der Schweiz ausgeschafft.

  • Ich möchte mich hier nicht den Tiraden anschliessen... aber die Frage so zu stellen, ist ehrlich schon geistig auf extrem niedrigen Niveau. Warum sollten die denn freiwillig zurückkehren? Der Lebensstandard ist doch hier höher und sie können mit dem Geld noch etwas für Verwandte zu Hause machen. Also ist jeder Monat hier, besser bezahlt als wenn sie in ihrem Heimatland arbeiten....

    sich dann diese Frage zu stellen und das untersuchen zu lassen... Sollte Presse nicht eigentlich den Staat und die Politik kontrollieren? Da könnte man doch mal an dieser Stelle kritisch nachfragen? (bei so einem Schwachsinn auch nach Drogenkonsum der Verantwortlichen!!!)

  • Beitrag von der Redaktion gelöscht. Bitte bleiben Sie sachlich.

  • Vermutlich sind diejenigen Einwanderer die starkes Heimweh hatten bereits wieder zu Hause. Der Rest hat es sich dann gut im Sozialstaat eingerichtet.

    Ich nehme an, man wird die Einwanderung nach den Wahlen wieder forcieren.

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