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Flughafen eröffnet später Klappt in Berlin überhaupt noch was?

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Tempelhof ist heute ein idyllischer Park

Ein paar Kilometer Luftlinie entfernt, am alten Grenzübergang am Checkpoint Charlie, kann sich der Besucher angesichts des Wurstbuden-Flairs und der kostümierten Soldaten wie auf dem Jahrmarkt fühlen. Dass sich Touristen sehr für die Geschichte und die Reste der Mauer interessieren, hat Berlin lange unterschätzt.

Die S-Bahn machte sich mit Zugausfällen, Managementfehlern, Wartungsmängeln und technischen Pannen unbeliebt - besonders im Winter, der sich an der Spree eisig anfühlen kann. Das New Yorker Guggenheim Museum wollte eigentlich eine Brachfläche nahe der Spree bespielen und zieht jetzt lieber in den ruhigeren Prenzlauer Berg. In Kreuzberg hatten einige Anwohner in dem von BMW unterstützten Museumsprojekt den Vorboten eines Luxusviertels gesehen.

Nun also Schönefeld. Laut Wowereit wird der Flughafen trotz der Verschiebung eine Erfolgsgeschichte. Dafür spricht, dass der Berliner traditionell neuen Orten bei „Tagen der offenen Tür“ die Bude einrennt und sie dann ins Herz schließt wie zu Lebzeiten Eisbär Knut.

So war es auch beim Flughafen Tempelhof, der 2008 stillgelegt wurde. Damals hätte es fast kollektive Hungerstreiks aus Protest gegen die Schließung gegeben. Heute ist es ein idyllischer, etwas rauer Park.

  • dpa
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4 Kommentare zu "Flughafen eröffnet später: Klappt in Berlin überhaupt noch was?"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

  • Flughafen BER - "Münchhausen".
    Solche Nieten in Nadelstreifenanzug planen auch den Schallschutz hier wo nichts stimmt. Kein Wunder das hier keiner unterschreibt! Denn der Schallschutz steht erst zu 5 Prozent.
    Scheint wieder eine Menge Geld in die eigene Tasche geflossen zu sein, daß man später wieder für die ganzen Sexpartys braucht.
    "Wir haben die besten Experten für unseren Flughafen". - Ja vielleicht im Geldkassieren. Politiker sind verärgert - die Hohlköpfe sind doch dafür verantwortlich. Wenn andere so ihr Geschäft führen würden wie diesen Flughafen, müssten wie wohl frühzeitig Insolvenz anmelden.
    Fam. Wegner, Mahlow.

  • NEWS - TXL-SXF(BER) = Tropical ISLAND eröffnet bald eine Filliale an der Stadtgrenze!!!

  • Interessant was sie über den "Berliner" zu wissen glauben. Es klingt so, als wenn Sie aus der Provinz kommen und Berlin das dunkle Loch des Verbrechens ist. Leider sind solch ignorante Menschen oft nicht wirklich in Berlin gewesen.

    Aber sicher haben Sie unglaublich viele Erfahrungen mit Berlin. Ich bin Berliner und interessiere mich wie die meisten nicht für billige Nutten (auch die teuren im Übrigen nicht). Auch dem bekannten Hobby "Autospiegel abtreten" findet man hier nicht so recht. Ich weiß auch nicht was für Touristen in Ihre Idylle so kommen, die meisten Touristen in Berlin sind weder besoffen noch kotzen in den öffentlichen Nahverkehr herum.

    Was den Flughafen angeht, bzw. neue Orte im Allgemeinen, steht der Berliner offen gegenüber. Wir müssen nicht wegen einem schicken Bahnhof auf die Straße rennen und uns gegen Modernisierung wehren.

    Was Ihre Äußerung zum RBB angeht bin ich ein wenig irritiert. Aber diese Meinung kommentiere ich lieber nicht, Sie haben sicher gute Gründe für Ihre verblendete Meinung.

  • Was dem gemeinen Berliner wirklich wichtig ist sind Laubenpieper-Kultur, billige Nutten aussem Osten, am Wochenende besoffen Autospiegel abtreten, und im Sommer von besoffenen Touristen vollgekotzte U- und S-Bahnen. Wen interessiert da ein Flughafen?

    Zur "Tag der offenen Tür"-Mentalität der Berliner:
    Komisch ist in diesem Zusammenhang dieses seltsame Heile-Welt-Provinz-3.Programm des RBB mit seinem merkwürdigen, für mich gruseligem (Ansagerinnen!) Vorabendprogramm. Hier wird der gemeine Berliner ähnlich wie im DDR-Staatsfernsehen ständig über "neue Highlights in Berlin" informiert, zur Freude des gemeinen Berliners oft mit Hinweisen auf "Tag der offenen Tür". Und reflexartiert wird reagiert und losgestürmt, um neue Shopping-Mals zu überrennen oder Besichtigungs-Hochstände mit Blick auf Baugruben oder ähnlichem zu erstürmen...

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