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Förderung der Elektromobilität Bundesverkehrsminister Scheuer fordert technologieoffenen Ansatz

Die Förderung der Elektromobilität scheidet die Geister: Bundesverkehrsminister Scheuer will einen technologieoffenen Ansatz – und stellt sich somit gegen VW-Chef Diess.
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Der Verkehrsminister steht in der Kritik, zu wenig für den Klimaschutz zu tun. Quelle: AP
Andreas Scheuer

Der Verkehrsminister steht in der Kritik, zu wenig für den Klimaschutz zu tun.

(Foto: AP)

Berlin Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer hat sich gegen eine einseitige Förderung der Elektromobilität ausgesprochen und damit Äußerungen von VW-Chef Herbert Diess widersprochen. Der CSU-Politiker sagte am Montag auf einer Mobilitäts-Konferenz in Berlin, er halte die Aussagen von Diess für „komplett falsch“. Der VW-Chef hatte gefordert, voll auf Elektromobilität zu setzen.

Scheuer sagte, richtig sei ein technologieoffener Ansatz. „Wir müssen breit bleiben.“ Man könne noch nicht sagen, welches in zehn Jahren das beste Antriebskonzept sei. Es müsse auch die Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie gefördert werden, sagte er.

VW-Chef Diess hatte gesagt, in Politik und Verbänden dürfe nicht länger so getan werden, als gebe es gleichwertige Alternativen zum E-Antrieb. Der Batterieantrieb sei auf absehbare Zeit die beste und effizienteste Möglichkeit für weniger Kohlendioxid (CO2) im Straßenverkehr.

Scheuer wehrte sich zugleich gegen Kritik, zu wenig für mehr Klimaschutz im Verkehr zu tun. Er sei aber gegen Verbote und Einschränkungen. „Wir wollen Mobilität bequem, bezahlbar, umwelt- und klimafreundlich machen.“

  • dpa
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