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Forderung Gewerkschaftstag vorzuziehen IG-Metall-Basis ist unzufrieden

An der Basis der IG Metall formiert sich Widerstand gegen das lähmende Machtgerangel in der Führungsspitze.

HB/dpa FRANKFURT/MAIN. Bei Daimler-Chrysler-Werkes in Sindelfingen forderten die 520 IG- Metall-Vertrauensleute, den für Oktober anberaumten Gewerkschaftstag vorzuziehen. Bei Adam Opel in Rüsselsheim wird die erste Mitgliederbefragung in einem Großbetrieb organisiert. Auch aus mehreren Verwaltungsstellen im Südwesten kam der Ruf nach einer außerordentlichen Delegiertenversammlung.

Ein außerordentlicher Gewerkschaftstag muss vom Vorstand einberufen werden, wenn dies der Beirat beschließt, oder wenn dies Verwaltungsstellen beantragen, die zusammen mehr als zwei Drittel der Mitglieder umfassen. Die 170 Verwaltungsstellen sind quasi die Ortsverbände der IG Metall. Bei dem ordentlichen Gewerkschaftstag im Oktober soll ein Nachfolger für den scheidenden IG-Metall-Chef Klaus Zwickel gewählt werden. Kandidat ist der umstrittene Vize Jürgen Peters.

Bei Opel wird der Vorstand in einem am Freitag veröffentlichten Fragebogen der Vertrauensleute aufgefordert, die schädlichen Querelen sofort zu beenden. „Die Zukunft unserer Gewerkschaft darf nicht weiter von egoistischen Machtkämpfen in der Führungsspitze blockiert werden“, heißt es. Auch der Gesamtbetriebsratchef von Daimler-Chrysler, Erich Klemm, befürwortete am Freitag in Sindelfingen ein Vorziehen des Gewerkschaftstages.

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