Forsa-Umfrage Das Stimmungshoch der Union reißt nicht ab

Die Union verharrt im Bundestagswahljahr in ihrem Stimmungshoch. In der aktuellen Forsa-Umfrage lässt sie die SPD klar hinter sich. Viele glauben zudem an einen Untergang der Piratenpartei.
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Hat gut lachen: Bundeskanzlerin Angela Merkel Quelle: ap

Hat gut lachen: Bundeskanzlerin Angela Merkel

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BerlinSieben Monate vor der Bundestagswahl bleibt die Union in der aktuellen Forsa-Umfrage im Hoch und erreicht zum zweiten Mal in Folge 43 Prozent. Im wöchentlichen Wahltrend, den Forsa für den „Stern“ und RTL erstellt, bleibt das der höchste Wert unter Kanzlerin Angela Merkel. Die FDP verharrt dagegen bei 3 Prozent.

Die SPD gibt in den am Mittwoch veröffentlichten Zahlen einen Punkt ab und fällt auf 24 Prozent. Die Grünen steigen um einen Punkt auf 15 Prozent. Die Linke liegt weiter bei 7 Prozent. Die Piraten wären mit unverändert 3 Prozent nicht im Parlament vertreten.

Forsa befragte vom 11. bis 15. Februar 2502 repräsentativ ausgesuchte Bundesbürger. Die Fehlertoleranz liegt bei plus/minus 2,5 Prozent.

Einer weiteren „Stern“-Umfrage zufolge glauben 81 Prozent der Befragten nicht, dass die Piratenpartei künftig in Deutschland noch eine Rolle spielen wird. Nur 15 Prozent bejahten die Frage.

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  • dpa
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7 Kommentare zu "Forsa-Umfrage: Das Stimmungshoch der Union reißt nicht ab"

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  • am besten wäre es direkt vor den Wahlen Euros zu verteilen --solange das Papier noch was Wert ist.

    Können die ja beliebig nachdrucken --ist eh schon piep-egel.

  • Ich mache den Jubel-Perser für IM-Erika und IM-Notar

    war Gauck auch IM ?

    Da hat der Helmut die Bonner Republik zur IM-Republik gemacht; da sin mer der DDR beigetreten ; Die sozialistische Reichen-Republik in der der Bürger alles Bezahlt auch das sorlosleben der Promis

    Wie eine Ameise im Ameisenhaufen.

  • Wartet mal, bis IM-ERIKA enttarnt wird, dann ist's mit der Beliebtheit vorbei !

  • Ich glaube schon, dass die Umfragen repräsentativ sind. Wenn Bürger die Opposition bewerten, dann erfolgt dies wohl vergleichend: vergleichend mit der einflussreichsten Regierungspartei. Betrachtet man die getroffenen politischen Entscheidungen der Regierung und die konkurrierenden Angebote der Opposition - speziell der SPD - so führt dies zu den aktuellen Umfrageergebnissen. Fragen, mit denen die Opposition punkten will finden kaum Interesse, solange sie nicht zuvor von der Regierungspartei aufs Tapet gehoben worden sind. Unser Wahlsystem straft das Parteiengefüge wegen geringer Wahlbeteiligung nicht ab, sondern belohnt durch Aufteilung der verweigerten Voten zugunsten der Etablierten. Ob die Demokratie diese Interpretation dauerhaft erträgt, ist zweifelhaft. So gewann vor wenigen Tagen Leipzigs OB die Wahl im 2. Anlauf mit 46 Prozent bei einer Wahlbeteiligung von unter 40 Prozent. Obwohl er lt. Wahlgesetz verdient gewann, haben ihm nur 20 Prozent der Leipziger gewählt. Anderen Orts sieht es oft nicht besser aus. In einer Gesprächsrunde beim mdr-Fernsehen wurde angesichts dieser Malaise auch die Zwangsteilnahme an Wahlen empfohlen, die es in anderen Länder gibt. Aber wofür sollen sich potentielle Wähler entscheiden, die die Wahl nicht aus Faulheit und Trägheit verweigerten? Eine Empfehlung fällt schwer. Offenkundig müssen sich die Parteien mehr um Volksnähe mühen, anstatt unter ihresgleichen tapfere Reden zu halten. Die vor Wahlen üblichen Präsentationen mit bunten Sonnenschirmen und ebensolchen Handzetteln auf öffentlichen Plätzen mögen Wähler nicht. Der grundgesetzliche Auftrag an die Parteien erfordert mehr und intensiveres Engagement.

  • Es kommt doch immer auf die Fragestellung an. Werde ich gefragt: Wer ist der bessere Kanzler für Deutschland, Merkel oder Steinbrück, kann ich nur Merkel sagen, was in meinem Fall aber keinerlei Zustimmung zu ihrer Politik bedeutet. Bloß für die Meinungsforscher bin ich mit dieser Aussage zu 100% mit Murksels Politik zufrieden.

  • Es gibt in Polen ein Sprichwort "dumm wie ein Deutscher".
    Wer die deutsche Geschichte kennt, ich meine unsere gesamte Nationalgeschichte, nicht nur die von 1933-1945, der wird unschwer zu dem Ergebnis kommen, dass unser Volk zwar insgesamt gebildet war, heute auch nicht mehr, aber politisch dumm, einfältig, leichtgläubig, obrigkeitshörig. Denken Sie bitte an den "deutschen Michel mit der Zipfelmütze" Und heute, haben die meisten Deutschen ohnehin statt eines Rückgrates einen Gummischlauch. Doch das kann man uns Deutschen nicht verdenken.

  • Mich wundern die Werte nicht.
    Auch wenn es mir schwerfällt zuzugeben: Unter den sich von den Interessen der Bürger immer weiter verabschiedenden Parteien ist die CDU/CSU auch in meinen Augen das kleinste Übel (vgl. Target2-€-Bond-Steinbrück-SPD, Rösler-Klientel-FDP, C-Roth-Milieu-Grüne, Ex-SED-Linke und war-da-mal-was-Piraten)
    Der politische Leidensdruck des im allgemeinen eher falsch oder mangelhaft informierten "Durchschnittswählers" ist noch nicht gross genug, um sich zu Wahlalternativen ausserhalb der etablierten Parteien zu bekennen.
    Aber es werden bis zur Wahl noch einige aufwachen.

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