Forsa-Umfrage FDP erstmals wieder bei fünf Prozent

Ein Lichtblick für die Liberalen vor ihrem Dreikönigstreffen: In einer Umfrage kommt die FDP erstmals nach der Wahl auf fünf Prozent der Stimmen. Die AfD sackt hingegen ab.
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Der neue FDP-Chef Lindner kann sich freuen. Seine Partei kommt in einer Wahlumfrage wieder auf fünf Prozent der Stimmen. Quelle: dpa

Der neue FDP-Chef Lindner kann sich freuen. Seine Partei kommt in einer Wahlumfrage wieder auf fünf Prozent der Stimmen.

(Foto: dpa)

BerlinDie FDP kommt erstmals seit der Bundestagswahl einer Umfrage zufolge wieder auf fünf Prozent. Kurz vor ihrem traditionellen Dreikönigstreffen gewinnen die Liberalen in der am Mittwoch veröffentlichten Forsa-Umfrage für das Magazin „Stern“ und den Sender RTL zum zweiten Mal in Folge einen Punkt hinzu. Damit könnte die FDP, die im September an der Fünf-Prozent-Hürde gescheitert war, wieder in den Bundestag einziehen, wenn am Sonntag gewählt würde.

Die euro-kritische Partei AfD verliert einen Punkt auf vier Prozent. Die Grünen verbessern sich im „Stern“-RTL-Wahltrend um einen Punkt auf zehn Prozent. Bei den anderen Parteien gibt es keine Veränderung. Die Union bleibt bei 42 Prozent, die SPD bei 24 und die Linkspartei bei zehn Prozent.

Forsa-Chef Manfred Güllner erklärte die Verbesserung der FDP damit, dass Mittelständler, Handwerker, kleine Unternehmer und Freiberufler ihre Interessen in der großen Koalition von Union und SPD nicht vertreten sähen. Sie hielten Mindestlohn, abschlagsfreie Rente mit 63 und Mütterrente für falsch. Zudem wirke sich der Führungswechsel bei den Liberalen positiv aus.

Die Meinungsforscher von Forsa befragten zwischen dem 16. und 20. Dezember 2508 repräsentativ ausgewählte Bundesbürger. Die statistische Fehlertoleranz gaben sie mit +/- 2,5 Prozentpunkten an.

  • rtr
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4 Kommentare zu "Forsa-Umfrage: FDP erstmals wieder bei fünf Prozent"

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  • Dass das HB wieder einmal derart Schützenhilfe leistet für die halbseidene Lindner-Truppe sagt noch nicht viel über diese kleine Klientel-Partei, wohl aber viel über dieses Blättchen.. aus. Es gibt offenbar im Journalismus fast nur mehr "Auftragsarbeit". Traurig.
    Und dann noch Forsa als Quelle, die haben sich doch schon zur letzten BT-Wahl bis auf die Knochen blamiert mit ihren falschen Umfrageergebnissen bespielsweise zur AFD, nicht wahr..
    HB lesen kann man sich künftig ersparen, es reichen die Überschriften.

  • Dank der Unfähigkeit der FDP, regiert uns schon wieder ROT/GRÜN
    im dunklen Keller. Während Merkel in Europa ständig weilt, regiert Gabriel als Kanzler einer internen ROT/GRÜNEN Regierung. Die Unionsminister sind alle von Merkel ausgesucht, nach nur einen Kriterium. Da werden die SPD Minister draufrum tanzen können. Was die 5% der FDP angeht, man muss die FDP für die Europawahl schon mal aufbauen. Die AFD hat erstaunlicherweise 4% und muss gefährlich sein, sonst wäre sie schon bei 2% gekürzt worden, durch die Fälscher.

  • Das musste ja so kommen - rechtzeitig zum Parteitag eine Motivationsspritze.... allerdings mit einer selten dummen Erklärung: die FDP war durch ihre Unfähigkeit und Anpasserei maßgeblich am Zustandekommen der GroKo beteiligt, und ein Führungswechsel bedeutet noch gar nichts, zumal die FDP seit dem Wahldebakel noch nicht einen Millimeter weit "geführt" wurde.

  • Zitat:

    "...in der am Mittwoch veröffentlichten Forsa-Umfrage für das Magazin „Stern“ und den Sender RTL...."

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    Ein Schelm, wer Böses dabei denkt?


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    Weiteres Zitat:

    „Forsa-Chef Manfred Güllner erklärte die Verbesserung der FDP damit, dass Mittelständler, Handwerker, kleine Unternehmer und Freiberufler ihre Interessen in der großen Koalition von Union und SPD nicht vertreten sähen. Sie hielten Mindestlohn, abschlagsfreie Rente mit 63 und Mütterrente für falsch. Zudem wirke sich der Führungswechsel bei den Liberalen positiv aus.“

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    Die forsa Gesellschaft für Sozialforschung und statistische Analyse mbH möge doch einmal darlegen, was sie unter "2508 repräsentativ ausgewählten Bundesbürgern" versteht.

    Denn die Mittelständler, Handwerker, Kleinunternehmer, Freiberufler, usw. die ich im täglichen Leben wahrnehme, sehen zwar durchaus ihre Interessen in der großen Koalition von Union und SPD nicht vertreten, sie sind aber noch lange nicht der Ansicht, dass die FDP nun auf einmal die richtige Antwort darauf sei.

    Denn nur weil bei der FDP inzwischen ein „Führungswechsel“ stattgefunden hat, heißt das noch lange nicht, dass sie dadurch auch automatisch ihre Kompetenz auf den Feldern der Wirtschafts-, Steuerpolitik, etc. zurückerlangt hat.

    Abgesehen davon, gehört die FDP zu genau den etablierten Parteien, die seit der Gründung der BRD immer wieder mal an der Regierung beteiligt waren und unsere jetzige Situation letztendlich zu verantworten haben.

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