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Forsa-Umfrage Grüne überholen CDU/CSU: Erstmals stärkste Kraft in Umfrage

Nach ihrem Erfolg bei den Europawahlen verdrängen die Grünen die Union als stärkste Kraft. Einer Forsa-Umfrage nach legen sie neun Prozentpunkte zu.
Update: 01.06.2019 - 15:25 Uhr Kommentieren
Der Forsa-Umfrage zufolge würden 27 Prozent ihr Kreuz bei den Grünen machen. Quelle: dpa
Europawahlplakat der Grünen

Der Forsa-Umfrage zufolge würden 27 Prozent ihr Kreuz bei den Grünen machen.

(Foto: dpa)

Berlin Nach der Europa-Wahl haben die Grünen einer Forsa-Umfrage zufolge erstmals die Union überholt. Sie wären damit stärkste Kraft, wenn jetzt Bundestagswahl wäre. Die SPD stürzt ab auf ihren niedrigsten jemals bundesweit gemessenen Wert und rangiert nur noch einen Punkt vor der AfD.

Nach der am Samstag veröffentlichten Erhebung für RTL und ntv gewinnen die Grünen im Vergleich zur Woche vor der Europa-Wahl neun Prozentpunkte und kommen auf 27 Prozent. CDU und CSU verlieren zwei Punkte auf 26 Prozent. Die SPD rutscht um fünf Punkte ab und kommt nur noch auf zwölf Prozent. Die AfD verliert zwei Punkte auf elf Prozent. Die Linkspartei fällt um einen Punkt auf sieben Prozent, die FDP bleibt bei acht Prozent.

„Union und SPD haben weitgehend ignoriert, dass schon bei den Landtagswahlen in Bayern und Hessen viele ihrer früheren Wähler aus der liberalen Mitte zu den Grünen abgewandert sind“, sagte Forsa-Chef Manfred Güllner dem Sender RTL. Stattdessen hätten sich Union und SPD eher um den rechten beziehungsweise linken Rand des Wählerspektrums gekümmert.

Nach der Europawahl rächt sich zudem, dass beide Parteien sich den Abwanderern zu den Grünen mit einem stärkeren Engagement beim Klimaschutz anbiedern wollen“, sagte Güllner. „Doch damit stärkt man – wie die aktuellen Daten zeigen – nur das grüne Original.“

Kramp-Karrenbauer verliert an Sympathie

Auch CDU-Chefin Annegret Kramp-Karrenbauer hat in der Woche nach der Europawahl dem RTL-ntv-Trendbarometer zufolge weiter an Sympathie verloren. Wenn sie bei einer Direktwahl der Kanzlerin gegen die SPD-Vorsitzende Andrea Nahles anträte, würden 24 Prozent der Befragten für Kramp-Karrenbauer stimmen.

Das ist ein Minus von sechs Punkten gegenüber der Vorwoche. Nahles käme unverändert auf 13 Prozent. Bei einem Duell mit Finanzminister Olaf Scholz (SPD) käme Kramp-Karrenbauer auf 21 Prozent (minus fünf). Scholz würde laut Umfrage einen Punkt auf 26 Prozent gewinnen und läge damit erstmals vor Kramp-Karrenbauer.

Mehr: Bei ihren Klimazielen bleibt die Bundesregierung nur vage. Ihre Ambitionen drohen, als hohle Phrase zu verhallen.

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