Forsa-Umfrage SPD könnte auf 18 Prozent abrutschen

Während die Sozialdemokraten über ihre Zustimmung zu einer GroKo diskutieren, wird die Alternative Neuwahlen immer lauter diskutiert. Der SPD dürften solche aber schaden: Eine Umfrage prognostiziert stake Stimmverluste.
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SPD könnte auf 18 Prozent abrutschen Quelle: dpa
Martin Schulz

Er kämpft um Zustimmung: Der SPD-Chef versucht die Partei, von dem Projekt Große Koalition zu überzeugen. Doch mittlerweile hat nicht nur die Jugendvereinigung der Sozialdemokraten ihr Missfallen ausdrücklich geäußert.

(Foto: dpa)

Berlin Wenige Tage vor ihrem entscheidenden Parteitag zu Koalitionsverhandlungen mit der Union verliert die SPD in einer Umfrage weiter an Zuspruch. Sie rutschte im Vergleich zur Vorwoche um zwei Punkte auf 18 Prozent ab, wie das Forsa-Institut am Donnerstag mitteilte. Union, Linke und AfD legten dagegen in der Umfrage für das RTL/n-tv-Trendbarometer um jeweils einen Prozentpunkt zu. Die CDU/CSU könnte aktuell mit 34 Prozent rechnen, wenn am Sonntag Bundestagswahl wäre, die Linke mit 10 und die AfD mit 12 Prozent. Die Grünen kämen ebenfalls auf 12 Prozent, die FDP auf 8 Prozent.

Die Umfrage wurde den Angaben zufolge am Montag, Dienstag und Mittwoch dieser Woche durchgeführt, also nach dem Abschluss der Sondierungsgespräche zwischen Union und SPD. Am Sonntag stimmen bei einem SPD-Sonderparteitag 600 Delegierte darüber ab, ob es Koalitionsverhandlungen mit CDU und CSU geben soll. Laut Forsa wollen 61 Prozent der Wähler, die bei der Bundestagswahl im September für die SPD gestimmt haben, dass sich die Sozialdemokraten für die Aufnahme von Koalitionsverhandlungen entscheiden.

  • dpa
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10 Kommentare zu "Forsa-Umfrage: SPD könnte auf 18 Prozent abrutschen"

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  • wenn selbst Forsa-Güller (SPD) für die Partei von 100%-Schulz "schwarz" sieht, muss es wirklich schlecht um die Spezialdemokratische Partei stehen....

  • FORSA-UMFRAGE
    SPD könnte auf 18 Prozent abrutschen

    ...............

    Wieso nur 18 %, NOCH VIEL WENIGER, weit weit unter der AFD und dadurch Parteispaltung und SPD ADE !!!

    und was sagt der held Martin Schulz ?

    " Wir haben es geschafft ? "

    dafür bekommt er dann zum Karlspreis noch den Bundesverdienstkreuz ?????

  • Was spricht so vehement gegen Neuwahlen ?
    Doch nur die Angst des roten Bundespräsidenten, dass seine Partei, übrigens zurecht,
    auf deutlich unter 20% abrutschen könnte.
    Stattdessen entscheiden wieder einige wenige gegen den Willen des eigentlichen Souverän
    und führen diese unselige Kroko mit der abgewirtschafteten Merkel an der Spitze fort.
    Auf Wiedersehen Demokratie.


  • @ Herrn Michael Müller

    In der DDR hat die Partei die Interessen des Volkes vertreten?

    Warum hat die Partei das Volk in der DDR dann eingemauert?


  • Wäre eine Minderheitsregierung denn wirklich eine solch große Katastrophe für Deutschland?

    Wenn jeder der 700 Abgeordneten Gesetze einbringen darf?
    Wenn jeder der 700 Abgeordneten darüber frei, nach eigenem Gewissen abstimmen darf?
    Wenn die Regierung sich plötzlich aus parteifreien Spezialisten zusammensetzen darf?
    Wenn es keinen Fraktionszwang mehr gibt, bei dem die Parteivorsitzenden Gesetze beschliessen, ihre Entscheidung an die Fraktionsvorsitzenden weitergeben, und die dann, die von uns gewählten Abgeordneten erpressen, wenn ihr nicht zustimmt, werdet ihr bei der nächsten Wahl nicht wieder aufgestellt?
    Wenn also endlich Demokratie, unser korruptes Politiksystem ablösen würde?

  • Die SPD könnte als erste Partei die negative Marke erreichen. Es gibt keine sinnvolle Noten mehr für alle Parteien. Man könnte eventuell 0 Grad Rundumblick vergeben oder komplexe Zahlen oder Halbwertszeiten...

  • 18% --- wer dies voraussagt, muss ein absolut sonniges und positives Gemüt haben, zu mal diese ehemalige sogenannte "Volkspartei" jetzt doch eher zu den 10% tendiert und somit kleiner ist als diese aFD oder diese blau-gelbe Partei ist. Meine Kommentar fällt aber wieder mal länger aus und passt hier wieder nicht rein: http://freies-in-wort-und-schrift.info/2017/11/20/htte-wre-wollte-deutschland-braucht-wohl-doch-mal-ein-wunder/ ...

  • Für die jetzige Situation sind das noch zu viel.
    Wird erst mehr nach den Neuwahlen wenn wieder klare neue Strukturen, neue Führungsspitzen, Wahrnehmung und Programm vorliegen.

  • 18% hierbei dürfte es sich um eine Überbewertung handeln.

  • Eine Partei, die zusehends in der Bedeutungslosigkeit verschwindet, blockiert Neuwahlen. Nicht mehr lange und die SPD wird durch ihre völlig realitätsfremden und unrealistischen Forderungen verschwinden.

    Eine Partei muß die Interessen des Volkes vertreten und nicht umgekehrt! Das hat in der DDR funktioniert, aber nicht in einer freien Demokratie.

    Die Interessen des Volkes sind wie der Name schon sagt immer populistisch. Das ist auch der Grund, warum Parteien mit populistischen Programmen auf dem Vormarsch sind und sich letztendlich durchsetzen. In Deutschland gilt immer noch, dass das Volk wählt! Und das Volk läßt sich nicht sehr lange für dumm verkaufen und als "Pack" bezeichnen. Bätschi!

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