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Forschungsinstitut rechnet nur mit "temporärer Schwäche" DIW hofft weiterhin auf konjunkturelle Erholung

DIW-Chef Klaus Zimmermann rechnet noch immer mit einer Erholung der Konjunktur. Der Aufschwung kommt - wenn auch nicht ganz so kräftig wie erwartet.

HB BERLIN. Auch wenn zuletzt Zweifel aufgekommen sind - die Hoffnung auf einen Konjunkturaufschwung sind noch nicht zerstoben: Trotz zuletzt sinkender Auftragseingänge und steigender Arbeitslosigkeit rechnet der Präsident des Deutschen Instituts für Wirtschaftforschung (DIW), Klaus Zimmermann, nur mit einer «temporären Abschwächung». «Wir hatten bei den Auftragseingängen ein ziemlich gutes viertes Quartal 2003», sagte Zimmermann der «Welt am Sonntag» (WamS).

Diese Aufträge sorgten weiter für gute Stimmung in der Wirtschaft. Der Aufschwung in Deutschland komme, gab sich Zimmermann zuversichtlich – wenn auch «vielleicht etwas schwächer als erwartet».

Die neuesten Konjunkturzahlen, die der Zentralverband Deutscher Elektrontechnik- und Elektronikindustrie (ZVEI) am kommenden Mittwoch veröffentlichen wird, stützten die positive Erwartungshaltung, hieß es weiter. Der ZVEI werde die für 2004 abgegebene Wachstumsprognose von plus zwei Prozent nicht nach unten korrigieren, obwohl die Auftragszahlen für Januar rückläufig sind, berichtet die WamS weiter ohne Angaben von Quellen.

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