Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

Fraktionschefin Linken-Politikerin Wagenknecht hatte ein Burn-out

Sahra Wagenknecht hatte angekündigt, sich von der Spitze der Linken-Fraktion zurückzuziehen. Jetzt äußert sie sich zu ihren Beweggründen.
Kommentieren
Sahra Wagenknecht: Linken-Politikerin hatte ein Burn-out Quelle: AP
Sahra Wagenknecht

„Die dauernden Attacken und Reibereien haben weitgehend aufgehört.“

(Foto: AP)

Berlin Linken-Fraktionschefin Sahra Wagenknecht hat sich so deutlich wie nie über die Gründe ihres Abschieds aus der ersten Reihe der Politik geäußert. Der Zeitschrift „Super Illu“ (Donnerstag) sagte Wagenknecht: „Ja, ich hatte ein Burn-out.“ Sie sei zwei Monate lang krankgeschrieben gewesen. „Der Arzt hat unmissverständlich zu mir gesagt: ,Sie können so nicht weitermachen!’“

Wagenknecht war am Dienstag 50 Jahre alt geworden. Sie hatte im Frühjahr angekündigt, sich von der Spitze der Fraktion zurückzuziehen, und dafür gesundheitliche Gründe angegeben. Bei der Neuwahl der Fraktionsspitze im Herbst tritt Wagenknecht nicht mehr an. Bis dahin bleibt sie Co-Vorsitzende neben Dietmar Bartsch.

Der Zukunft blicke sie entspannt entgegen: „Ich führe schon jetzt ein anderes Leben. Die dauernden Attacken und Reibereien haben weitgehend aufgehört.“

Sie habe wieder viel mehr Energie und sei selten so glücklich gewesen wie heute. Dazu trage vor allem die Liebe zu Ehemann Oskar Lafontaine bei: „Ich lebe in einer wunderbaren Beziehung, die mir sehr viel Halt und Kraft gibt, das kann man sich für kein Geld der Welt kaufen“, sagte Wagenknecht.

Mehr: Katja Kipping zieht einen Rückzug als Parteivorsitzende der Linken in Betracht. Sie steht seit 2012 gemeinsam mit Bernd Riexinger an der Spitze.

  • dpa
Startseite

0 Kommentare zu "Fraktionschefin: Linken-Politikerin Wagenknecht hatte ein Burn-out"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

Serviceangebote