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Frauke Petry AfD-Politikerin meldet Insolvenz an

Sie wirbt bei der AfD mit wirtschaftspolitischer Kompetenz – doch zumindest betriebswirtschaftlich war Frauke Petry selbst zuletzt wenig erfolgreich: Sie meldet Insolvenz an – die Partei solle aber darunter nicht leiden.
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Erhofft sich nach dem persönlichen betriebswirtschaftlichen Scheitern offenbar einen Neustart durch die Parteikarriere: Vorstandsmitglied und Sprecherin der Partei Alternative für Deutschland (AfD), Frauke Petry. Quelle: dpa

Erhofft sich nach dem persönlichen betriebswirtschaftlichen Scheitern offenbar einen Neustart durch die Parteikarriere: Vorstandsmitglied und Sprecherin der Partei Alternative für Deutschland (AfD), Frauke Petry.

(Foto: dpa)

HamburgDie AfD-Politikerin Frauke Petry steht vor der Privatinsolvenz. Dies werde sich nach der Pleite ihrer Firma „nicht vermeiden lassen“, sagte Petry der Wochenzeitung „Die Zeit“ laut Vorabmeldung vom Dienstag. Auswirkung ihres geschäftlichen Scheiterns auf die anstehenden Wahlkämpfe der AfD wolle sie vermeiden: Sie versuche, „das eine vom anderen“ zu trennen. Die 39-jährige Petry ist neben Bernd Lucke und Konrad Adam eine der drei Parteivorsitzenden der AfD, die besonders mit Wirtschaftskompetenz um Wähler wirbt. Sie ist auch Spitzenkandidatin der AfD für die Landtagswahl in Sachsen Ende August.

Petry ist promovierte Chemikerin. Ihre Firma „Purinvent“, die ein neuartiges Kunststoffgemisch als Füllmaterial für verschleißanfällige Reifen herstellt, hatte laut „Zeit“ bereits Ende 2013 Insolvenz anmelden müssen und war von einer Investorengruppe übernommen worden.

Die Politikerin räumte gegenüber dem Wochenblatt ein, dass sie eine Insolvenz ihrer Firma vor der Bundestagswahl im September 2013 abwenden wollte. „Ich wollte natürlich vermeiden, dass meine Firma vor der Bundestagswahl Insolvenz anmelden muss“, sagte sie. Der Insolvenzantrag sei dann im November 2013 eingereicht worden.

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  • afp
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