Friedensnobelpreis Helmut Kohl gehört zu den Favoriten

Alt-Bundeskanzler Helmut Kohl gehört in diesem Jahr zum engeren Anwärterkreis beim Friedensnobelpreis. Das berichtete der norwegische TV-Sender NRK kurz vor der Entscheidung über den Preis am Freitag in Oslo.
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Altkanzler Kohl: Favorit für den Nobelpreis Quelle: DAPD

Altkanzler Kohl: Favorit für den Nobelpreis

HB OSLO. Der 80-jährige CDU-Politiker ist im Gefolge der deutschen Vereinigung immer wieder für die berühmte Auszeichnung vorgeschlagen worden. Als Hintergrund gilt Kohls Beitrag zur friedlichen Überwindung der deutschen Spaltung und der Blockteilung in Europa.

Letzter deutscher Träger des Friedensnobelpreises war 1971 der damalige Bundeskanzler Willy Brandt. Er wurde für seine Politik zur Aussöhnung mit osteuropäischen Nachbarn der Bundesrepublik ausgezeichnet. Als Favoriten für dieses Jahr gelten mehrere Menschenrechtler aus China, Russland und Afghanistan. Im letzten Dezember nahm US-Präsident Barack Obama den Friedensnobelpreis in Empfang.

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11 Kommentare zu "Friedensnobelpreis: Helmut Kohl gehört zu den Favoriten"

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  • Ne, ne, die birne ist noch nicht an der Reihe.

    Wie wär’s den, dem braunauer postum diesen Preis zu verleihen? Hat er nicht den Keim für ein vereinigtes Europa gelegt? Und 65 Jahre Frieden hat es in unseren breiten auch noch nicht gegeben.
    Truman wäre auch nicht schlecht. Mit seinen Atombomben hatte er das Licht in Japan ausgepustet, was zu einer schnellen Kapitulation der Japaner führte. . Churchill, der Pyromane, sollte als Nächster an die Reihe kommen.

  • Seit Arafat den Friedensnobelpreis bekommen hat, ist dieser Titel beschmutzt und nichts mehr Wert. Auf der Welt gibt es tausende stille Helfer für Menschen in Not und deren Dank lesen sie in den Augen der Menschen. Kohl braucht den Wisch nicht,
    die bilder am Tag der Wiedervereinigung sind Auszeichnung genug. Sollen sie doch Wulff den Friedensnobelpreis geben, der Deutschland indirekt zur islamrepublik erklärt hat. Wir haben Anspruch auf 77 Jungfrauen wenn wir Muslime werden und Märtyrer.

  • Nobelpreis ??? Wofür denn???
    Dafür das er im Abgesang seiner "Karriere" an einer schwerwiegenden Profilneurose mit starkem Hang zum Größenwahn erkrankte und diesen volkswirtschaftlichen Totalschaden Namens Wiedervereinigung verursachte?
    Dafür das wir aufgrund seiner Geisteskrankheiten jetzt diese SED - Nachfolge - Terroristen ertragen müssen??
    Dafür das man 20 Jahre die OSSiS durch den Soli subventionierte?
    Dafür das wir dank ihm diese Technokratenmafia EU an der backe haben u. mit unserem Ersparten den Griechen und sonstigen Pleitegeiern einen frühen Renteneinstieg ermöglichen und selber bis 67 JAHRE arbeiten soll???

    ich nenne soetwas Verrat am eigenen Volk!!!

  • Der letzte große Staatsmann Europas, unzweifelhaft! Er wäre ein würdiger Preisträger, auch wenn seine politische lebensleistung schon zwei Jahrzehnte zurückliegt. Vielleicht aber auch gerade deshalb, nach den "Vorschusslorbeer" an Obama im Vorjahr. Noch besser, als ihm den FNP zu verleihen wäre es, wenn der Kollege aus dem Medizinressort den Mann noch einmal "aus der Retorte zaubern könnte", denn einen Politker wie ihn wird man heute leider vergeblich suchen - quer durch alle Lager nicht als beliebigkeit. ich gebe offen zu. 1998 war auch ich seiner überdrüssig. Heute bräuchten wir einen wie ihn dringen zurück, analog des alten Gassenhauers:

    "Wir wollen unsern alten Kanzler Helmut wieder´ham!

  • Das wäre eine Person, die diesen Preis wirklich verdient hat. Er hat Deutschland wiedervereinigt und zu einer Großmacht geführt. Er hat sich um den Sieg über den Ostbloch verdient gemacht und die Kriegstreiber im Osten entmachtet. Sein Verdienst um Europa und den Wohlstand in Ost- und Westdeutschland ist epochal. Her Altbundeskanzler Kohl ist der um Deutschland verdienteste Politiker seit Adenauer.

  • Er hat 40 Mio. veruntreut. Unter Willi brandt der wirklich auf Frieden und Aussöhnung gerichtet war hat die CDU/CSU dagegen argumentiert und das wehement. Denken sie an Herr barzel.
    Als der Zusammenbruch der DDR greifbar war, kann man sich leicht hinstellen und so tun wie ob.
    Dann die Kosten, Rentenkasse beraubt, Arbeitslosenversicherung beraubt, gegen allen bedenken der Wechselkurs ignoriet, und die Renten, obwohl der Gegenwert nicht vorhanden war einfach anerkannt, wie er glaubte es aus der Portokasse bezahlen zu können. Falsche Versprechen , drei Jahre blühende Landschaften, die DDR infrastruktur völlig unterschätzt, die Leistungsfähigkeit der bRD überschätzt. bis jetzt 2 billionen Euro bezahlt dafür, bis jetzt Gesamtschuldenstand 1, 7 billionen Euro.
    Ein Anwärter auf einen Friedensnobelpreis hat einen anderen Lebenslauf.
    Schauen Sie sich die Steueraffäre um Herrn K.F.Flick an dann wissen Sie warum wir Nein sagen dazu.

  • das heißt, der friedennobelpreis wird jetzt an die bürger der damaligen ddr vergeben. ich hol mir schon mal meinen anteil am preisgeld ab;-)

  • Die Verleihung des Friedensnobelpreises an Obama ist in der Tat mehr als fragwürdig und gerade deshalb wäre es wichtig, ihn diesmal wieder an jemanden zu vergeben, der sich wirklich um den Frieden verdient gemacht hat, an Helmut Kohl !! Er hat in den Zeiten der politischen und diplomatischen Verwirrungen die richtigen Akzente gesetzt, Gespräche geführt und Freundschaften geknüpft und somit die Einheit politisch! erst möglich gemacht. Das ist aller Ehren wert !!!! Die wahren begründer der deutschen Einheit aber sind die bürger der damaligen DDR, die mit ihren Protesten diesen Weg erst geebnet haben.

  • soll er ihn doch haben. seit obama ist dieser preis eh nix wert und hat an bedeutung verloren.

  • Finde ich super, dass er in die engere Auswahl kommt.
    Das hat er verdient! Auch wenn die Wiedervereinigung nicht so einfach war, wie es am Anfang dargestellt wurde.
    Schön, dass es noch Politiker gibt, die ihr Handeln nicht an den bedenken ausrichten, sondern an Prinzipien! Deutschland gehört zusammen und die Chance war einmalig!
    Danke Herr Kohl!
    Herr Kohl ist im Ausland noch immer sehr bekannt und angesehen, nur im inland wird er teils angefeindet. Das gleiche Schicksal hat Gorbatschow, und trotzdem gehen sie in die Geschichte ein!!

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