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Fritz Keller Was der designierte DFB-Präsident außerhalb des Fußballgeschäfts macht

Der Präsident des SC Freiburg rückt an die Spitze des Deutschen Fußball-Bundes. Als Winzer hat er ein großes Geschäft mit Aldi eingefädelt.
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„Wir sind davon überzeugt, dass Fritz Keller der richtige Mann ist“

Düsseldorf Im Kaiserstuhl, keine halbe Stunde von Freiburg entfernt, liegt das Weingut Franz Keller. Von einem Terrassenbau aus führt Fritz Keller seine Geschäfte. Der 62-Jährige ist nicht nur ein großer deutscher Weinhändler, sondern nebenbei auch Präsident des Fußballklubs SC Freiburg. Präsident wird Keller nun wohl wieder, und zwar beim Deutschen Fußball-Bund (DFB). Der hat ihn als Nachfolger des zurückgetretenen Reinhard Grindel nominiert.

„Wir sind davon überzeugt, dass Fritz Keller der richtige Mann ist“, kommentierte Interimspräsident Rainer Koch am Donnerstag die Entscheidung der Findungskommission. Der Verband, der sich seit dem Skandal um die WM-Vergabe 2006 in einer Führungskrise befindet, holt sich mit Keller einen bodenständigen Unternehmer. Schon sein Vater war ein Fußballnarr. Er unterhielt enge Kontakte zu den Helden von Bern, und so wurde Weltmeister-Kapitän Fritz Walter Patenonkel seines Sohns Fritz.

Dass Keller Teams organisieren kann, hat er immer wieder bewiesen, wie etwa die Weingeschäfte mit Aldi zeigen: 400 Winzer verpflichtete er vertraglich dazu, Trauben nach bestimmten Vorgaben anzubauen.

Zu Kellers Reich gehören auch das seit 1969 mit einem Michelin-Stern ausgezeichnete Familienrestaurant „Schwarzer Adler“ sowie zwei weitere Lokale im Kaiserstuhl-Örtchen Oberbergen. Dort begrüßt der Chef die Gäste abends oftmals noch selbst.

Auf den Faktor Mensch setzt Keller auch beim Fußball. „Es ist ein geiles Gefühl, von vielen Menschen getragen zu werden“, sagt Keller über seine Arbeit beim SC Freiburg. Der Verein hat sich unter ihm fest in der Bundesliga etabliert – geräuscharm und skandalfrei. Eigenschaften, die dem DFB zuletzt fehlten.

Mehr: Der ehemalige DFB-Präsident will die gegen ihn erhobenen Vorwürfe in der Sommermärchen-Affäre nicht stehen lassen. Er holt zum Gegenschlag aus.

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