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Früherer CDU-Generalsekretär wirft seiner Partei "inhaltliche Schieflage" vor Geißler beklagt schwere Fehler

Der frühere CDU-Generalsekretär Heiner Geißler hat der eigenen Partei schwere Fehler im Wahlkampf vorgeworfen.

In einem Beitrag für die „Süddeutsche Zeitung“ (Samstag) schrieb Geißler, die Union habe die Bundestagswahl verloren, „weil sie mit einer beachtlichen inhaltlichen Schieflage, mit eklatanten Widersprüchen und ohne zukunftsweisendes Konzept in den Wahlkampf gegangen ist“.

Geißler betonte dagegen, die Globalisierung human zu gestalten, sei das Zukunftsprojekt von Millionen. „Dazu hatte die CDU nichts zu sagen.“ Das Wahlvolk habe der marktradikalen Politik der CDU genauso eine Absage erteilt wie der „geistesverwandten „Agenda 2010“, mit der die SPD ihre Seele verkauft und dafür nichts als höhere Arbeitslosigkeit bekommen“ habe.

Geißler nannte es einen „Treppenwitz der Parteigeschichte“, dass diejenigen in den Reihen der CDU, die seit Jahren die angebliche „Sozialdemokratisierung der CDU“ anprangerten und mit diesem Argument die CDU-Führung in eine neoliberale Position gedrängt hätten, „nun gerade dadurch dazu geholfen haben, dass die SPD noch einmal vier Jahre weiterregieren kann“. Geißler: „Wer nach rechts rückt, wird eben von links regiert.“

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