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G7-Gipfel auf Schloss Elmau Bund schließt Versicherung für Krawallschäden ab

Zum G7-Gipfel auf Schloss Elmau werden viele Demonstranten anreisen. Der Bund sichert sich für den Fall möglicher Krawalle ab. Zum „Ersatz von Demonstrationsschäden“ soll es zwei unbürokratische Lösungen geben.
17.04.2015 - 19:36 Uhr Kommentieren
Zum G7-Gipfel im Landkreis Garmisch-Partenkirchen werden am 7. und 8. Juni die Staats- und Regierungschefs der sieben größten westlichen Industrieländer erwartet. Quelle: AFP
Schloss Elmau

Zum G7-Gipfel im Landkreis Garmisch-Partenkirchen werden am 7. und 8. Juni die Staats- und Regierungschefs der sieben größten westlichen Industrieländer erwartet.

(Foto: AFP)

München Der Bund hat eine Krawallversicherung für den G7-Gipfel Anfang Juni auf Schloss Elmau abgeschlossen. Der Vertrag des Auswärtigen Amts mit der Versicherungskammer Bayern soll vor allem Privatleute und kleine Betriebe zusätzlich absichern, wie ein Regierungssprecher in Berlin am Freitag auf Anfrage erklärte. „Die Polizei wird alles dafür tun, die Bevölkerung und ihr Eigentum umfassend zu schützen.“ Gewalttätige Demonstrationen würden bereits im Entstehen unterbunden. „Sollte es trotzdem zu Schäden kommen, ist Sorge getragen, dass niemand auf seinem Schaden sitzenbleibt.“

Zum „Ersatz von Demonstrationsschäden“ solle es zwei unbürokratische Lösungen geben: Die Police des Auswärtigen Amts soll die Versicherungen der Bürger vor Ort ergänzen. „Nachweislich durch den G7-Gipfel verursachte Schäden sind dann abgesichert, wenn sie nicht schon durch bestehende Versicherungsverträge gedeckt werden.“ Das Auswärtige Amt zahlt auch die Versicherungsprämie.

Für die Fälle, in denen gar keine Versicherung zuständig ist, soll die bayerische Staatsregierung einspringen. „Wenn die Versicherung nicht greift, können außerdem einzelne Schäden - insbesondere im Bereich der Landwirtschaft - im Rahmen einer Auffanglösung vom Freistaat Bayern beglichen werden“, erklärte der Sprecher.

Zum G7-Gipfel im Landkreis Garmisch-Partenkirchen werden am 7. und 8. Juni die Staats- und Regierungschefs der sieben größten westlichen Industrieländer erwartet.

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