Gabriel und Nahles Wer führt die große Wahlschlacht für die SPD?

Ist der Bundestagswahlkampf bei der SPD nun Chefsache, oder nicht? Angeblich soll Parteichef Sigmar Gabriel die Führung des Wahlkampfes von Generalsekretärin Angelika Nahles übernommen haben. Doch jetzt wird dementiert.
Update: 01.01.2012 - 16:26 Uhr 16 Kommentare
Der Vorsitzende der SPD, Sigmar Gabriel, mit seiner Generalsekretärin Andrea Nahles. Gabriel und Nahles dementieren einen Zeitungsbericht, wonach Nahles die Wahlkampf-Führung für die Bundestagswahl 2013 entzogen wird. Quelle: dpa

Der Vorsitzende der SPD, Sigmar Gabriel, mit seiner Generalsekretärin Andrea Nahles. Gabriel und Nahles dementieren einen Zeitungsbericht, wonach Nahles die Wahlkampf-Führung für die Bundestagswahl 2013 entzogen wird.

(Foto: dpa)

BerlinDer SPD-Vorsitzende Sigmar Gabriel hat einem Zeitungsbericht zufolge Generalsekretärin Andrea Nahles die Wahlkampf- Führung für die Bundestagswahl 2013 entzogen. Er habe bei einem Treffen kurz vor dem SPD-Parteitag Anfang Dezember mit Nahles sowie Vertretern eines großen Meinungsforschungsinstituts und der SPD-Wahlkampfagentur im Willy-Brandt-Haus über den Kurs der Partei beraten, schrieb die „Bild am Sonntag“. Bei dieser Sitzung habe Gabriel ohne vorherige Rücksprache mit Nahles erklärt, er werde den SPD-Wahlkampf für die Bundestagswahl 2013 selbst leiten. Vertraute Gabriels hätten als Grund für die „Teilentmachtung“ von Nahles angegeben, der SPD-Chef traue ihr den Bundestagswahlkampf „schlicht nicht zu“.

Die SPD hat das inzwischen zurückgewiesen. „Quatsch. Da hat wohl jemand zu lange Silvester gefeiert“, sagte SPD-Chef Sigmar Gabriel dem Berliner „Tagesspiegel“. Auch Nahles sagte der „Süddeutschen Zeitung“: „Diese Meldung ist falsch.“ Es sei keine Entscheidung gefallen.

In dem Bericht der "Bild am Sonntag" hatte es geheißen, dass bei einem Treffen der „Troika“ aus Gabriel, Ex-Finanzminister Peer Steinbrück und Fraktionschef Frank-Walter Steinmeier SPD-Chef Gabriel zudem das Feld soziale Gerechtigkeit für sich beansprucht habe. Die Besetzung dieses „SPD-Gewinnerthemas“ werde parteiintern als weiterer Versuch Gabriels gewertet, sich als starker Mann der SPD zu präsentieren. Aus der SPD war zunächst keine Stellungnahme zu dem Zeitungsbericht zu erhalten.

Die stellvertretende SPD-Vorsitzende Aydan Özoguz hält die SPD für „reif“, um eine Bundeskanzlerin zu stellen. Die SPD habe genug weibliches Personal, das begeistern könne, sagte sie dem „Hamburger Abendblatt“. Ausdrücklich hob sie dabei die nordrhein-westfälische Ministerpräsidentin Hannelore Kraft hervor. Nach Ansicht von Özoguz ist noch längst nicht ausgemacht, dass die Kanzlerkandidatur allein zwischen Gabriel, Steinmeier und Steinbrück entschieden wird.

  • dpa
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16 Kommentare zu "Gabriel und Nahles: Wer führt die große Wahlschlacht für die SPD?"

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  • Geh nicht mehr wählen. Ich gebe meine Stimme nicht mehr AB, und ich werfe sie auch nicht mehr in die WahlURNE, weil sie da dann 4 J. liegen bleibt

  • Immer das gleiche Kasperltheater innerhalb der SPD.
    Im Kindergarten geht es dagegen erwachsener zu.
    In der aktuellen Krise in Deutschland um Staatsverschuldung,Eurokrise, sind die jetzigen Akteure der
    Regierung schon überfordert.Die Vorstellung, das Leute wie Gabriel,Nahles, demnächst in Deutschland regieren sollten da wird einem heute schon Angst und Bange. Die geben Deutschland den Rest.

  • Hier mal eine Geschichte die dem tollen Herrn Gabriel bestimmt nicht gefällt.
    http://www.focus.de/politik/deutschland/affaere-gabriel-wollte-mehr_aid_210720.html

  • daß son mist ausgerechnet von der springer ag kommt wundert nicht.

    das gleiche niveau haben auch die springer erfolgsmeldungen.

    immer riesengewinne und kaum steuern im konzern

    ZZUUSSCCHHRREEIIBBUUNNGG

    man darf doch wohl noch doppelt sehn....

    und in der ag tristess,langt grad so für elfriedes zins- und tilgungszahlungen.

    döpfner und seine gierschrecken ziehn über den konzerngewinn vor ebida fast soviel ab ,wie die freien aktionäre.

    dafür müssen zumindest die gepamperten vorstände nicht EESSPPEEDDEE wählen.

    nach der FDP machen springer AG und seine oberern den maulwurf ohne hügel...

  • Wenn es nicht sein (Körper)Gewicht wäre, hätte er gar keines in der Politik. Er agiert nur als "Wasserwerfer". Über welche Kompetenzen verfügt er? Wo sind brauchbare Zukunfts-Konzepte der SPD? Traurige BRD! Besser eine zwitschernde Drossel oder als ein Kuckuck.

  • Es wird eh Peer Steinbrück siegen

    Er wurde letztes Jahr von den Bilderbergern nominiert und über die Medien wird der bewusste und stets bestens informierte Bürger (das profane Stimmvieh) so lange bearbeitet, bis es willig der Bilderbergern Perr wählen wird.

  • Zieht man die völlig verblödeten Gewohnheitswähler und Ignoranten ab, dann steht die SPD in der Wählerzustimmung auf FDP Niveau.

    Eine SPD mit den politischen Totalversagern Gabriel und Nahles an der Spitze braucht niemand in Deutschland.

    Jagt das vollgefressene, heißluftquatschende Parasitenpack endlich aus dem Land!

  • Welchen Wahlkampf hat Herr G. bisher gewonnen? M. W. keinen! So jedenfalls spielt er Frau Merkel wieder in die Karten!

  • St. Gabriel und diese Tusse Nahles sind total bekloppt.

  • brrrrrrrrrrrrrrr
    Nun gerät das HB in Diskussion-en zu früh die sie vorher nicht geführt hat:
    ad 1 Richtlinienkompetenz der Kanzlerin/des Kanzlers. Jeder Redakteur hat in der 41. und 42 KW 2009 bellend unter dem Tisch gesessen.
    ad 2 Es gibt biologisch gedacht angeborene Unterschiede zwischen Männern und Frauen. Das ist nicht die Kontroverse "Frauenquote".
    ad 3 Chemie ist dort wo es pufft und stinkt, Physik wo es niemals gelingt.Nicht "nur" die Richtlinienkompetenz des Kanzlers,plurale tantum, ist des entscheidende Faktor. Vielmehr die adäquate, studierte Kompetenz und die Beziehungen der zukünftigen Kabinettsmitglieder.
    Der deutsche Michel Sllte aufgeklärter Sein.

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