Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

Gabriele Brakebusch Sachsen-Anhalt hat die erste Landtagspräsidentin

Hardy Peter Güssau (CDU) ist nach nur vier Monaten aufgrund schwerer Vorwürfe als Landtagspräsident zurückgetreten. Die CDU-Politikerin Gabriele Brakebusch gewann die Neuwahlen ist nun als erste Frau im Amt.
Gabriele Brakebusch gewinnt die Neuwahlen mit 69 von 85 Stimmen und wird damit zur Landtagspräsidentin. Quelle: dpa
Landtag Sachsen-Anhalt

Gabriele Brakebusch gewinnt die Neuwahlen mit 69 von 85 Stimmen und wird damit zur Landtagspräsidentin.

(Foto: dpa)

MagdeburgDie CDU-Politikerin Gabriele Brakebusch ist zur neuen Landtagspräsidentin in Sachsen-Anhalt gewählt worden. Die 62-Jährige erhielt am Donnerstag bei der Abstimmung in Magdeburg 69 von 85 Stimmen. Sie ist damit die erste Frau, die das protokollarisch höchste Amt in dem Bundesland bekleidet.

Die Neuwahl war nötig geworden, nachdem der bisherige Amtsinhaber Hardy Peter Güssau (CDU) vor zweieinhalb Wochen nach nur vier Monaten als Landtagspräsident zurückgetreten war. Der CDU-Politiker zog damit die Konsequenzen nach Vorwürfen im Zusammenhang mit mutmaßlichen Manipulationen bei der Kommunalwahl vor zwei Jahren in Stendal. Güssau wurde vorgeworfen, er habe den Skandal vertuschen wollen, was dieser aber vehement bestreitet.

Als stärkste Fraktion im Landtag hat die CDU das Vorschlagsrecht für das Amt des Landtagspräsidenten. Auch über den Stellvertreterposten sollte am Donnerstag abgestimmt werden. Die AfD stellt dafür als zweitstärkste Fraktion im Magdeburger Landtag einen Kandidaten auf.

Brexit 2019
  • afp
Startseite