Ganztagsschulen SPD will Kindergeld kürzen

Die Opposition in Berlin will das Kindergeld reduzieren. So will sie in Zukunft Ganztagsschulen finanzieren.
5 Kommentare
SPD-Politiker Garrelt Duin will ans Kindergeld. Quelle: dpa

SPD-Politiker Garrelt Duin will ans Kindergeld.

(Foto: dpa)

HB FRANKFURT/MAIN. Um den raschen Ausbau von Kinderbetreuung und Ganztagesschulen finanzieren zu können, soll nach den Vorstellungen führender SPD-Politiker der Rotstift beim Kindergeld angesetzt werden. "Wenn wir das Kindergeld um 30 Euro kürzen, könnten wir damit massiv in Kinderbetreuung und Ganztagesschulen investieren", sagte der Sprecher des konservativen Seeheimer Kreises in der SPD, Garrelt Duin, der "Frankfurter Rundschau" (Dienstagausgabe) laut Vorabbericht. "Das höchste Maß an Gerechtigkeit erreichen wir nicht durch höhere Transfers, sondern durch den Ausbau der sozialen Infrastruktur."

Der Sprecher der SPD-Linken, Björn Böhning, unterstützte den Vorstoß. "Die letzte Kindergelderhöhung hat viel Geld gekostet und sozialpolitisch nichts gebracht", sagte er der Zeitung. Zudem machte sich Böhning für eine gesetzliche Kita-Pflicht stark. "Nur so können wir die Integrationsprobleme in den Städten lösen", sagte er.

Startseite

5 Kommentare zu "Ganztagsschulen: SPD will Kindergeld kürzen"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

  • Tolle Sache! Dann schicke ich meinen 18-jährigen Sohn halt in die Kita. Man kann allen jungen Menschen wirklich nur raten, keine Kinder in die Welt zu setzen. Ohne lebt es sich viel komfortabler.Mir stinkt es, dass normale Eltern nicht mehr selber entscheiden können, wie sie ihre Kinder erziehen, nur weil einige zu blöd dazu sind oder sich einer vernünftigen Erziehung entziehen (siehe buch von Frau Kirsten Heisig). ich möchte meine Kinder nicht zwangsweise in Kitas stecken.

  • "Wir wollen die Lufthoheit über den Kinderbetten erobern", sagte Olaf Scholz vor ein paar Jahren. Das war eine Kriegserklärung gegen Eltern, die noch klassische Erziehung praktizieren.

  • Verkauft Eure Telekom-Aktien!!
    Die Handy-Verträge der Kids sind dann nicht mehr zu finanzieren.

  • Werter Herr Steinbrück/Asmussen schreiben sie doch bitte ein buch über die Mittel und Unterschicht und warum es uns unmöglich ist,eine warme Mahlzeit für unsere Kinder in den Schulen bereit zu stellen, natürlicj kostenfrei.wo doch die Milliarden durch die gescheiterte Politik ihres Staatsekretärs Asmussen uns gerade Millarden kostet,wer Profitiert von dieser Politik ? Nun Spenden wir halt für Parteien,die machen ein Land aus,niemals die bevölkerung.Die Gier lebt,bis sie sich selber beseitigt.Ein betrogenes Volk,alles beim alten.

  • Alles klar, wir schenken den banken, der Atomlobby, der Pharmaindustrie unsere Steuergelder und nehmen das Kindergeld, um Ganztagsschulen und Kindertagesstätten zu finanzieren. Wie krank sind denn diese Politiker? Was ist denn mit der einen Milliarde EURO an Zinsen, welchen die Commerzbank zahlen muss? Nach internationalen billanzierungsregeln hat sie ja einen ordentlichen Gewinn mit unseren Steuergeldern erwirtschaftet aber da traut sich keiner heran! Aber die schwächsten der Gesellschaft zu belangen, darin sind sie alle gut. Man sieht, dass in der SPD noch immer genügend Leute a lá Schröder oder Clement weit weg vom sozialen Gedanken leben und handeln. Vielleicht hat Herr Duin damit schon den ersten Schritt in ein schönes Aufsichtsratsamt getan. Wenn wir nur solche Leute im Plenarsaal haben, dann kann die Kuppel ruhig einmal herunterfallen!

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%