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Gaslieferungen Putin und Erdogan eröffnen neue Gaspipeline Turkish Stream

Die Türkei und Russland vereint das Ziel, den Westen zu schwächen. Die neue Gaspipeline sei ein Zeichen der Kooperation, sagt Präsident Wladimir Putin.
08.01.2020 - 15:56 Uhr Kommentieren
Russland will rund drei Milliarden Kubikmeter Gas pro Jahr via Turkish Stream nach Bulgarien liefern Quelle: ddp/abaca press
Wladimir Putin und Recep Tayyip Erdogan

Russland will rund drei Milliarden Kubikmeter Gas pro Jahr via Turkish Stream nach Bulgarien liefern

(Foto: ddp/abaca press)

Moskau, Istanbul Die Türkei und Russland haben am Mittwoch die Gas-Pipeline Turkish Stream feierlich eröffnet. Sie soll russisches Gas nach Südeuropa transportieren und die Abhängigkeit von der Route durch die Ukraine verringern. Russlands Präsident Wladimir Putin sagte in Istanbul, das Projekt sei ein Zeichen der Kooperation. An den Feierlichkeiten nahmen auch der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan sowie hochrangige Vertreter Bulgariens und Serbiens teil.

Nach Angaben des Betreibers wird die Pipeline bereits für Gaslieferungen genutzt. Der russische Gazprom-Konzern soll rund drei Milliarden Kubikmeter Gas pro Jahr via Turkish Stream nach Bulgarien liefern. Insgesamt gibt es zwei Pipelines - eine bis in die Türkei und eine zweite, die dann über Bulgarien, Serbien und Ungarn verlängert wird. Bulgarien hofft, dass bis Mai Lieferungen nach Serbien möglich sein werden.

Russland will zudem durch die Ostsee mehr Gas nach Deutschland liefern, das wegen des Atom- und Kohleausstiegs auf ausländisches Gas angewiesen ist. Die Route durch die Ukraine ist wegen der politischen Spannungen mit Russland immer wieder Gegenstand von Streitigkeiten. Die Regierungen in Moskau und Kiew haben sich zwar gerade auf ein neues Lieferabkommen geeinigt, dieses sieht aber ab 2021 ein geringeres Volumen vor.

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