GdL-Chef und die Medien Weselsky hatte Angst um seine Familie

Das Meiste was über ihn berichtet wurde, habe er gar nicht gelesen, erklärt GdL-Chef Klaus Weselsky. Als in Medienberichten aber plötzlich seine Privatadresse auftauchte, habe er Angst um seine Familie gehabt.
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Claus Weselsky, Chef der Lokführergewerkschaft GdL, hatte nach der Veröffentlichung seiner Privatadresse in den Medien Angst um seine Familie. Quelle: dpa
„Ich habe Angst um meine Frau gehabt“

Claus Weselsky, Chef der Lokführergewerkschaft GdL, hatte nach der Veröffentlichung seiner Privatadresse in den Medien Angst um seine Familie.

(Foto: dpa)

HamburgGdL-Chef Claus Weselsky hat sich wegen der teils sehr persönlichen Medienberichterstattung während der Bahnstreiks ernsthaft um die Sicherheit seiner Familie gesorgt. „Ich habe Angst um meine Frau gehabt“, sagte der Vorsitzende der Eisenbahngewerkschaft am Freitag auf der Jahrestagung des Netzwerks Recherche in Hamburg.

So habe er, nachdem Medien sein Haus gezeigt und seine Privatadresse veröffentlicht hatten, seine Frau für zwei Tage ins Hotel schicken müssen. „Am Ende des Tages ging es mir nur darum, dass meine Familie in Sicherheit war.“

Die Behörden hätten ihm selbst zudem Personenschutz angeboten. Auch sei der Staatsschutz eingeschaltet gewesen. „Plötzlich war ich mit der Terrorismusabteilung verbunden. Da kriegen Sie schon das Gefühl, dass irgendetwas nicht mehr stimmt in diesem Land“, sagte Weselsky. Vorgegangen gegen die nach Angaben von Medien-Anwalt Christian Schertz rechtswidrige und persönlichkeitsverletzende Berichterstattung sei er jedoch nicht. „Wir haben weder die Kapazitäten dafür noch die Zeit.“

Weselskys GdL und die Bahn hatten sich erst am Mittwoch nach einem ein Jahr dauernden Tarifkonflikt geeinigt. Der Schlichtung vorangegangen waren neun Streiks mit massiven Behinderungen für Bahnkunden. Für manche Medien wurde Weselsky deshalb zum meistgehassten Gewerkschafter und auch wegen seiner Hartnäckigkeit „Betonkopf“ oder der „Der Größen-Bahnsinnnige“ genannt. Sogar psychologische Probleme wurden im unterstellt. Weselsky betonte, das meiste davon habe er gar nicht gelesen. „Sie halten das nicht aus. Wenn Sie die Berichterstattung voll verfolgen, werden sie verrückt.“

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  • Herr Weselsky bekämpfte jeden in Deutschland. Erfährt man mehr über diese Person, fängt er an zu weinen statt sich schuldig zu bekennen und um Vergebung zu bitten! Solche Personen dürfen keine Führungsposition mehr in Deutschland erhalten, wie auch Politiker!!

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