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Gelbwesten-Bewegung Gelbwesten demonstrieren das 16. Wochenende in Folge in Frankreich

Die Gelbwesten demonstrieren noch immer gegen die Politik von Emmanuel Macron, denn der Präsident gehe auf die Forderungen der Bewegung nicht ein.
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Die Demonstranten versammelten sich am Samstag um den Triumphbogen um dann in Richtung der wohlhabenden westlichen Viertel zu marschieren. Quelle: dpa
Gelbwesten-Proteste in Paris

Die Demonstranten versammelten sich am Samstag um den Triumphbogen um dann in Richtung der wohlhabenden westlichen Viertel zu marschieren.

(Foto: dpa)

ParisIn den Straßen von Paris und anderen französischen Städten wie Marseille, Lyon und Bordeaux hat die Gelbwesten-Bewegung wieder gegen die Politik von Präsident Emmanuel Macron demonstriert. In der Hauptstadt versammelten sich am Samstag Demonstranten am Triumphbogen für einen Marsch in Richtung der wohlhabenden westlichen Viertel.

Eine Koordinatorin des Pariser Protestes, Sophie Tissier, sagte der Nachrichtenagentur AP, die Proteste gingen jeden Samstag weiter, weil Macron nicht auf die Forderungen der Bewegung eingehe. „Wir wollen unsere Demokratie neu aufbauen und das politische System von heute ändern“, erklärte sie. „Macron ist geringschätzig ind versucht noch nicht einmal zu verstehen, dass es Menschen gibt, die in großer Armut und Unsicherheit leben, und dass es so viele Ungleichheiten gibt.“

Es ist das 16. Wochenende in Folge mit Protesten gegen viele Normalverdiener überfordernde hohe Lebenshaltungskosten. Die Organisatoren wollen damit den Druck auf die Regierung gegen Ende der zweimonatigen, von Macron initiierten „großen Debatt“ aufrechterhalten. Darin können Bürger noch bis Mitte März ihre Sorgen und Nöte schildern.

Aufgrund der Proteste hat die Regierung zehn Milliarden Euro für Maßnahmen zur Stärkung der Kaufkraft von Arbeitnehmern bereitgestellt. Macron rief am Vorabend der Demonstrationen zu Ruhe und Ordnung auf. Ausschreitungen bei vorigen Protesten seien inakzeptabel gewesen.

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