Geldanlage FDP will Beipackzettel nachbessern

Die FDP fordert von der Union Nachbesserungen am geplanten Beipackzettel für Geldanlagen. Sie spricht sich für einheitliche Risikoklassen aus.
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HB LEIPZIG. "Der Anleger braucht eine schnelle Orientierung über die zu erwartenden Geldanlagen und eine Vergleichbarkeit verschiedener Produkte", sagte der FDP-Verbraucherexperte Erik Schweickert der "Leipziger Volkszeitung" (Dienstagausgabe). Er sprach sich deshalb für einheitliche Risikoklassen aus. Sie ermöglichten es dem Verbraucher, das Risiko einer Geldanlage schneller zu erkennen und besser zwischen verschiedenen Anlagen zu vergleichen.

In dieser Frage sehe er CDU und CSU in der Pflicht, sagte Schweickert der Zeitung weiter. Nachdem sich seine Partei schon mehrfach für die Verbraucher eingesetzt habe, "erwarten wir, dass sich die Union bei ihrem Finanzminister für einheitliche Risikoklassen starkmacht", sagte der FDP-Politiker und warf dem Koalitionspartner zu wenig Einsatz zum Schutz der Verbraucher vor.

Als ein Beispiel nannte er die Novellierung des Telekommunikationsgesetzes, die von der Bundesregierung am Mittwoch beraten wird. Das Kabinett plant, teure Warteschleifen bei Service-Hotlines abzuschaffen.

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