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Gemeinsames Abwehrzentrum Kooperation gegen Extremismus und Terror

Die Bundesregierung will den Verfassungsschutz reformieren. Berlins Innensenator Henkel plädiert für ein Extremismus- und Terrorabwehrzentrum in der Hauptstadt, in dem alle „Phänomenbereiche gebündelt“ werden sollen.
28.08.2012 - 08:24 Uhr 1 Kommentar
Neonazi-Demo in Hof. Quelle: dpa

Neonazi-Demo in Hof.

(Foto: dpa)

Berlin Berlins Innensenator Frank Henkel (CDU) hat sich für ein gemeinsames Extremismus- und Terrorabwehrzentrum in Berlin ausgesprochen. „In einem solchen Zentrum sollen alle Phänomenbereiche gebündelt werden: Rechtsextremismus, Islamismus, Linksextremismus, Ausländerextremismus“, sagte Henkel der Nachrichtenagentur dpa. „Bei der Standortwahl spricht aus meiner Sicht vieles dafür, diese Einrichtung in Berlin anzusiedeln.“ Am Dienstagnachmittag wollen sich in der Hauptstadt die Innenminister von Bund und Ländern treffen und über Extremismus und den Verfassungsschutz sprechen.

In Berlin hat schon das Gemeinsame Terrorismusabwehrzentrum (GTAZ) seinen Sitz. Dieses soll nach Henkels Ansicht mit dem Gemeinsamen Abwehrzentrum Rechtsextremismus (GAR) mit Standorten in Köln und Meckenheim verschmelzen. Dieses war Ende 2011 als Konsequenz aus den Ermittlungspannen bei der Mordserie der Zwickauer Terrorzelle gegründet worden.

„Bei der Bekämpfung des Extremismus kommt es vor allem auf eine vertiefte Kooperation zwischen den föderalen Ebenen und zwischen den Behörden an“, sagte Innensenator Henkel. „Der Informationsaustausch ist von entscheidender Bedeutung.“ In der Vergangenheit hatten sich mehrere Politiker wie etwa Niedersachsens Innenminister Uwe Schünemann (CDU) für ein solches Zentrum in Berlin ausgesprochen.

Am Montag war bekanntgeworden, dass die Bundesregierung eine weitreichende Reform des Verfassungsschutzes plant. Dabei sollen die Kompetenzen des Bundes erheblich gestärkt werden. Zwar sollen die 16 Landesämter erhalten bleiben, aber zur Weitergabe aller Informationen verpflichtet werden, hieß es aus Sicherheitskreisen.

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    1 Kommentar zu "Gemeinsames Abwehrzentrum: Kooperation gegen Extremismus und Terror"

    Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

    • Der Terror geht IMMER vom Staat aus gegen seine Bürger. Hier ist der Grund dafür.

      Würde der Staat, wie es ihm eigentlich zustände, sein eigenes Geld aus der Luft schöpfen und dieses Monopol NICHT den Privatbanken überlassen,
      müsste er es sich nicht für teures Geld = ZinsesZins borgen und wir bräuchten dann ALLE KEINE Steuern zu bezahlen.

      Unser GANZES Leben wird also nicht von der Politik, sondern von den Banken bestimmt. Ein einzigartiges Betrugssystem. Der ESM hat nahezu die gleichen Strukturen wie die FED. Die Versklavung wird damit auf EU Ebene hochgefahren.

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