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Genpflanzen Hendricks will nationale Anbauregelungen

In ihrem Kampf gegen den Anbau von genmanipulierten Pflanzen in Deutschland, gibt sich Bundesumweltministerin Barbara Hendricks optimistisch. Sie hält eine nationale Regelung die die Zulassung verhindert für möglich.
12.06.2014 - 13:19 Uhr 1 Kommentar
Bundesumweltministerin Barabara Hendricks will verhindern, dass „gentechnisch veränderte Organismen“ in irgendeiner Form in Deutschland angebaut werden können. Quelle: dpa

Bundesumweltministerin Barabara Hendricks will verhindern, dass „gentechnisch veränderte Organismen“ in irgendeiner Form in Deutschland angebaut werden können.

(Foto: dpa)

Luxemburg/Berlin Bundesumweltministerin Barbara Hendricks (SPD) sieht die geplanten neuen Anbauregeln für Genpflanzen als Erfolg. Vor dem Treffen der EU-Umweltminister am Donnerstag in Luxemburg sagte sie: „Jetzt erstmals ist es völlig eindeutig, dass wir auf gesicherter rechtlicher Grundlage gentechnisch veränderte Organismen nicht zulassen werden in Deutschland.“

Bei dem Treffen wollen sich die Minister auf die neuen Regeln verständigen. Künftig sollen Staaten Verbote auch unter Berufung etwa auf die öffentliche Ordnung oder sozioökonomische Gründe aussprechen können. Wenn sich die EU-Staaten einig sind, müssen sie noch mit dem Europaparlament verhandeln.

Hendricks bekräftigte im WDR-Hörfunk, Deutschland werde der sogenannten Opt-out-Regelung zustimmen. Nationale Alleingänge seien nötig, weil sich die EU-Staaten in der Frage der Gentechnik nicht grundsätzlich einigen könnten.

Die SPD-Politikerin widersprach zugleich der Befürchtung, dass die Neuregelung zu einer beschleunigten Zulassung von Genpflanzen in Europa führen könnte. Die Grundsatz-Entscheidung über den Anbau liege weiter bei der EU. „Es werden keine souveränen Staaten direkt mit irgendwelchen Unternehmen darüber verhandeln müssen.“

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    • dpa
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    1 Kommentar zu "Genpflanzen: Hendricks will nationale Anbauregelungen"

    Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

    • Genau! Kein Gen-Mist hier! Nicht mal als Futterpflanzen.

      Noch besser wäre es, wenn die Ministerin sich dafür einsetzen würde, dass Gen-Sequenzen nicht patentierbar sind! Dann würde nämlich der wirtschaftliche Anreiz wegfallen, manipulierte Gene zu entwickeln.

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