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Geplante Gründung der „JAFD“ Jüdische Organisationen und Verbände warnen vor der AfD

Am kommenden Sonntag soll eine Vereinigung jüdischer AfD-Mitglieder gegründet werden. Jüdische Organisation bezeichnen sie dennoch als „rechtsradikal“.
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Viele jüdische Organisationen und Verbände u.A. der Zentralrat der Juden in Deutschland, der Bund traditioneller Juden, der Sportverein Makkabi und die Allgemeine Rabbinerkonferenz sprechen sich gegen die AfD aus. Quelle: dpa
Juden in Deutschland

Viele jüdische Organisationen und Verbände u.A. der Zentralrat der Juden in Deutschland, der Bund traditioneller Juden, der Sportverein Makkabi und die Allgemeine Rabbinerkonferenz sprechen sich gegen die AfD aus.

(Foto: dpa)

BerlinVor der geplanten Gründung einer Arbeitsgemeinschaft von Juden in der AfD haben jüdische Organisationen vor der Partei gewarnt. In einer gemeinsamen Erklärung, die sie am Donnerstag veröffentlichten, heißt es: „Die AfD ist eine Partei, in der Judenhass und die Relativierung bis zur Leugnung der Schoa ein Zuhause haben. Die AfD ist antidemokratisch, menschenverachtend und in weiten Teilen rechtsradikal.“

Die Partei versuche zwar, mir ihrer vermeintlichen Verbundenheit mit Israel und ihrer angeblichen Sorge um die Sicherheit der jüdischen Gemeinschaft in Deutschland zu punkten. Doch die Partei sei „ein Fall für den Verfassungsschutz, keinesfalls aber für Juden in Deutschland“. Zu den 17 Organisationen und Verbänden, die sich der Erklärung angeschlossen haben, gehören der Zentralrat der Juden in Deutschland, der Bund traditioneller Juden, der Sportverein Makkabi und die Allgemeine Rabbinerkonferenz.

Am kommenden Sonntag soll in Wiesbaden eine Bundesvereinigung jüdischer AfD-Mitglieder gegründet werden. Die Partei hat bereits eine Vereinigung „Christen in der AfD“.

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  • dpa
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