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Geringer Rückfluss von Schwarzgeld Steuereinnahmen legen deutlich zu

Die Steuereinnahmen sind im Februar um 3 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat gestiegen. Während sich das Umsatzsteueraufkommen um 1 Prozent erhöhte, gingen die Lohnsteuereinnahmen vor allem wegen der Tarifsenkung zu Jahresbeginn um 2,3 Prozent zurück.

asr DÜSSELDORF. Das geringe Aufkommen aus der Körperschaftsteuer (–1,5 Mrd. Euro) wird durch das hohe Aufkommen bei der nicht veranlagten Einkommensteuer (1,3 Mrd. Euro) kompensiert. Grund für diesem Sondereffekt ist ein einzelner großer Steuerfall, hieß es in Steuerschätzerkreisen. Wegen Hortungskäufen vor der Steuererhöhung im März hat sich das Tabaksteueraufkommen im Februar verdoppelt. Steuerschätzer erwarten daher in den nächsten Monaten einen starken Einbruch bei dieser Steuer. Das Bundesfinanzministerium will die Daten am Montag veröffentlichen.

Derweil läuft Deklarierung von Schwarzgeld im Rahmen der Steueramnestie nur sehr schleppend an. Im Januar und Februar haben reuige Steuerzahler 26,8 Mill. Euro an den Fiskus gezahlt. Das geht aus einer gestern bekannt gewordenen Liste der Länder hervor. Laut „Tageszeitung“ schwanken die Rückflüsse zwischen 408 Euro in einem ostdeutschen Bundesland und dem „Spitzenwert“ von 7,1 Mill Euro. Im Bundesfinanzministerium hieß es, für eine Bewertung sei es zu früh. Es gebe noch keine gesicherten Daten über die Akzeptanz der Amnestie. Finanzminister Hans Eichel hofft, mit der Amnestie 5 Mrd. Euro einzunehmen. Institutsvolkswirte rechnen dagegen eher mit 1,5 Mrd. Euro. Im Zuge der Steueramnestie können seit Januar nicht deklarierte Einkünfte zu günstigen Konditionen nachversteuert werden.

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