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Germanwings-Absturz und die Folgen Dobrindt macht sich für mehr Kontrolle von Piloten stark

Ein mutmaßlich depressiver Copilot brachte Ende März eine Germanwings-Maschine zum Absturz. Alle 150 Menschen an Board kamen dabei ums Leben. Der Bundesverkehrsminister macht sich für mehr Kontrollen der Piloten stark.
30.06.2015 - 17:36 Uhr 2 Kommentare

Staatsanwalt: „Vor dem Absturz war er bei 41 unterschiedlichen Ärzten“

Berlin Engmaschigere Kontrollen, mehr Sensibilität für psychische Probleme und ein besserer Informationsfluss: So lauten die Empfehlungen einer von Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) eingesetzten Taskforce zur Flugsicherheit, nachdem ein mutmaßlich depressiver Copilot Ende März eine Germanwings-Maschine zum Absturz gebracht hatte.

Den Mechanismus der Cockpit-Türen stellt der am Dienstag in Berlin vorgestellte Zwischenbericht nicht in Frage. Germanwings unterbreitete den Angehörigen der Unglücksopfer ein Schadenersatzangebot, das deren Anwälte aber zurückwiesen.

„Depressionen sind weit verbreitet und in den meisten Fällen gut heilbar“, sagte Dobrindt. Deshalb kommt der unter Leitung des Bundesverbandes der Deutschen Luftverkehrswirtschaft (BDL) erarbeitete Bericht zu dem Schluss, dass die für die Erteilung der Flugtauglichkeit zuständigen Ärzte verstärkt für psycho-soziale Störungen sensibilisiert werden sollen.

Ferner empfiehlt die Taskforce, neue Methoden zur Kontrolle von Drogen-, Alkohol- und Medikamentenmissbrauch zu prüfen. Zudem solle das Luftfahrt-Bundesamt (LBA) die mögliche Einführung stichprobenartiger Zufallskontrollen von Piloten nach US-Vorbild analysieren, sagte Dobrindt.

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    Zu den weiteren Empfehlungen der Taskforce zählt die verpflichtende Einrichtung von Anlaufstellen auf europäischer Ebene. An diese innerhalb der Fluggesellschaften angesiedelten Anlaufstellen können sich Piloten und Crewmitglieder wenden, wenn sie bei sich selbst oder ihren Kollegen Auffälligkeiten beobachten.

    Außerdem fordert die Taskforce, den Informationsfluss zwischen Medizinern, Aufsichtsbehörden und Fluggesellschaften zu vereinfachen. Dieser werde teilweise durch die ärztliche Schweigepflicht und Datenschutzrechte unnötig erschwert, heißt es in dem Bericht.

    „Vertrauensverhältnis muss erhalten bleiben“
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    2 Kommentare zu "Germanwings-Absturz und die Folgen: Dobrindt macht sich für mehr Kontrolle von Piloten stark"

    Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

    • Dobrindt will Verhältnisse wie im Einzelhandel :
      - Mitarbeiter überwachen
      - Anschwärzen
      Man will menschliche Wracks schaffen, damit noch mehr Fehler gemacht werden.

      Ich rate von künftigen Flügen ab !!!
      Oder Herrn Dobrindt als Testperson IMMER mitfliegen lassen.

    • Alle verantwortlichen Personen müssen überwacht werden, die die marode Infrastruktur in Deutschland zu verantworten haben. Der Zusammenbruch wurde von diesen Personen vorsätzlich herbei geführt!

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