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Gerster fordert stärkere Einschnitte in Sozialstaat

Der Chef der Bundesanstalt für Arbeit, Florian Gerster, verlangt deutlichere Einschnitte in den Sozialstaat. Die bisherigen Reformen seien keineswegs ausreichend, um mehr Arbeitsplätze zu schaffen.

HB BERLIN. Der Chef der Bundesanstalt für Arbeit (BA), Florian Gerster, fordert stärkere Einschnitte in den Sozialstaat. «Wenn wir Arbeit schaffen wollen, müssen wir den Sozialstaat an den richtigen Stellen zurückschneiden, sagte er der «Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung».

Die Rentenreform und die Reform des Gesundheitswesens seien nicht ausreichend, um die Belastung durch Sozialabgaben auf 40 Prozent senken zu können, sagte er weiter. Es sei jedoch zwingend notwendig, die Belastungen des Faktors Arbeit zu senken. «Diese echte Entlastung sehe ich noch nicht», sagte Gerster.

Für das kommende Jahr erwartet Gerster eine leichte Erholung am Arbeitsmarkt. Die Beschäftigungsschwelle, ab der Arbeitsplätze entstehen, sei von 1,8 Prozent auf «tendenziell weniger als 1,5 Prozent» Wirtschaftswachstum gesunken. Ab Mitte 2004 werde der Beschäftigungsaufbau beginnen, weil das Wachstum mit hoher Wahrscheinlichkeit über der Beschäftigungsschwelle liegen werde. Ab 2005 erwartet Gerster dann eine eindeutige Entlastung am Arbeitsmarkt.

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