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Gesetzentwurf Amtliche Wetterdaten sollen kostenfrei werden

Der Zugang zu amtlichen Wetterdaten des Deutschen Wetterdienstes (DWD) soll in naher Zukunft kostenfrei sein. Bisher musst man dafür eine Gebühr zahlen. Jetzt eröffnen sich neue Geschäftsmöglichkeiten.
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Der kostenfreie Zugang zu amtlichen Wetterdaten des Deutschen Wetterdienstes, hätte auch viele Vorteile für den Ausbau von erneuerbaren Energien und würde diesen weiter vorantreiben. Denn für den Ausbau dieser Energien sind zuverlässige und umfassende Wetter- und Klimadate unerlässlich. Quelle: dpa
Radarturm des Deutschen Wetterdienstes

Der kostenfreie Zugang zu amtlichen Wetterdaten des Deutschen Wetterdienstes, hätte auch viele Vorteile für den Ausbau von erneuerbaren Energien und würde diesen weiter vorantreiben. Denn für den Ausbau dieser Energien sind zuverlässige und umfassende Wetter- und Klimadate unerlässlich.

(Foto: dpa)

BerlinAmtliche Wetter- und Klimadaten aus ganz Deutschland sollen künftig kostenfrei für Geschäftsideen und andere interessierte Nutzer zur Verfügung stehen. Dafür soll die bisherige Verpflichtung des Deutschen Wetterdienstes aufgehoben werden, zahlreiche Daten nur gegen Gebühr bereitzustellen. Das sieht ein Gesetzentwurf des zuständigen Ministers Alexander Dobrindt vor, der am Mittwoch vom Bundeskabinett verabschiedet werden soll.
„Wir öffnen einen einzigartigen Datenschatz“, sagte der CSU-Politiker. Eine Vernetzung mit anderen Anwendungen schaffe digitale Geschäftsmöglichkeiten über Wettervorhersagen und Wetterwarnungen hinaus.
Wetter- und Klimadaten werden zum Beispiel auch für den zunehmenden Einsatz erneuerbarer Energien oder computergesteuerte Autos benötigt, wie das Ministerium erläuterte. Neben Entwicklern und Firmengründern könnten von einem einfacheren Zugang zu den amtlichen Daten auch andere Anbieter von Wetterinformationen profitieren. Der Deutsche Wetterdienst ist eine Behörde des Bundesverkehrsministeriums.

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  • dpa
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