Gesetzentwurf Asylbewerber sollen mehr Geld bekommen

Asylbewerber sollen in Zukunft 336 Euro im Monat bekommen. Das Geld soll zum Teil für Essenspakete verwendet werden. Das Bundesverfassungsgericht hatte eine Anhebung des bisherigen Regelsatzes gefordert.
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Ein Asylbewerber in seinem Zimmer im Wohnheim der Zentralen Ausländerbehörde des Landes Brandenburg. Quelle: dpa

Ein Asylbewerber in seinem Zimmer im Wohnheim der Zentralen Ausländerbehörde des Landes Brandenburg.

(Foto: dpa)

Berlin Asylbewerber in Deutschland sollen erstmals nach 20 Jahren bessergestellt werden. Neben 202 Euro an Sachleistungen sind für alleinstehende Erwachsene nun 134 Euro Taschengeld im Monat vorgesehen. Dies geht aus dem Entwurf des Bundesarbeitsministeriums für eine Gesetzesnovelle hervor, der der Nachrichtenagentur dpa am Mittwoch in Berlin vorlag.

Betroffen sind rund 130 000 Menschen. Mit der Neuregelung will die Regierung den Vorgaben des Bundesverfassungsgericht nachkommen, Asylbewerbern ein menschenwürdiges Existenzminimum zu sichern. Der Entwurf befindet sich derzeit in der Ressortabstimmung.

Die Leistungen für Partner und Kinder weichen nach unten gestaffelt ab. Der für Singles in den ersten beiden Aufenthaltsjahren aufgewendete Betrag von 336 Euro für Sachleistungen wie Essenspakete sowie Taschengeld liegt unter dem Hartz-IV-Regelsatz von derzeit 374 Euro.

Die Kosten der Unterstützung werden mit etwa 130 Millionen Euro jährlich veranschlagt. Sie schließen auch Unterkunft, Heizung und Hausrat sowie für die Kinder der Betroffenen Leistungen auf Bildung und Teilhabe ein. Ursprünglich vorgesehene Sanktionsregelungen sind im aktuellen Entwurf nicht mehr enthalten.

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21 Kommentare zu "Gesetzentwurf: Asylbewerber sollen mehr Geld bekommen "

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  • Warum sollen eigentlich Asylanten, meist faul und nur sozialschmarotzend mehr Geld erhalten und Geld für unsere Schulkinder, damit sie hier essen erhalten haben wir nicht. Wieder wird gegen Deutsche vorsätzlich entschieden. Warum weigern sich eigentlich die Herkunftsländer etwas für ihre Bürger zu machen? Anweisung unserer Politiker, damit sie die Deutschen noch mehr ausnehmen können??

  • Asylanträge müssen schneller bearbeitet werden,Anträge von Bürgern aus Osteuropa gleich abgelehnt und die Leute in ihre respektive Heimat zurück geschafft werden.Weniger Langzeit Geduldete und schnellere Abschiebung der Abgelehnten.Denn wenn es so weiter geht wird das dt.Sozialnetz ausgeblutet und kann niemanden mehr versorgen.
    Wir brauchen keine Armutsbereicherung sondern müssen für unsere eignen Sozialfälle versorgen.

  • .. ja mir ist auch schlecht bei Ihrem Kommentar!!!

    irgendwann werde auch Sie bemerken, dass Deutschland nicht die ganze Welt retten kann!

    Und überdies: Durch die linken Gutmenschen werden mir m.E. zu viele Begriffe über einen Kamm geschert, die wirklich mal genauer betrachtet werden sollten.

    Beispiel das Wort "Ausländer" - In allen Ländern der Welt (außer in Deutschland) bin ich Ausländer - aber wohin ich gehe, begegne ich den Menschen mit Respekt, Zahle meine Rechnungen selbst und verstoße nicht gegen Gesetze des entsprechenden Landes!

    Thema Asylanten: nur 1% der Migranten die unter der Flagge Asyl in das Land kommen sind tatsächlich politisch verfolgt! Der Rest sind Wirtschaftsflüchtlinge die nur eines tun - sich in unserer Sozialen Hängematte ausruhen.

    Wir sammeln hier nur die Menschen, die in Ihren Heimatländern auch zu faul zum Arbeiten sind - und legen damit gleichzeitig den Grundstein dafür, dass unsere Kinder und Kindeskinder bald Ihren gesamten zukünftigen Lohn abgeben werden dürfen um diese Massen noch durchfüttern zu können...

    na ja und der dank.. Rumänische Diebesbanden, Drogendealer usw...

    Wenn ich es recht bedenke..

    Mir ist mehr als schlecht - wenn ich sehe was in diesem Land vor sich geht!!!!!!!

    und nur zur Info! Ich bin zweifacher Vater, meine Mutter war ebenfalls mal eine Migrantin (vor 45 Jahren) und bin bestimmt kein Nazi... und ich bin einer der nächsten Sozialhilfeempfänger ab 2030, da ich nicht mehr als 3000 € brutto im Monat verdiene! Geld zum Privatvorsorgen ist nicht mehr übrig das verbrauchen meine Kinder heute...

    was wollen Sie mir hier eigentlich erzählen????

  • Ungefilterte Ausländerhetze by Handelsblatt.com.

    Wer immer schon mal wissen wollte, wie es um die Ausländerfeindlichkeit unserer Nation bestellt ist, wird hier mal wieder fündig.

    Dass auch immer gleich der Vergleich zum dritten Reich genannt wird. Adolf Nazi kann doch wirklich niemand mehr Ernst nehmen. Mehr Bildung für alle bitte.

    Zudem fällt auf, dass wenn man bestimmte Einträge mal bei Google einwirft, dass hier einige immer wieder die gleiche braune Platte beim Handelsblatt-Forum in den verschiedensten Beiträge mit Ausländer-Bezug aufbringen. Offenbar hat beim Handelsblatt niemand ein Problem mit, Meinungsfreiheit hin oder her, dieser Klientel, ein Forum (im wahrsten Sinne des Wortes) zu bieten.

    Ist mir schlecht.

  • ...so sollte es laufen!!!!!!!

  • Boltar
    dem schließe ich mich voll und ganz an

  • Beitrag von der Redaktion gelöscht. Bitte achten Sie auf unsere Netiquette: „Nicht persönlich werden“ http://www.handelsblatt.com/netiquette

  • Wir könnten das Geld auch direkt an die "Mobilen ethnischen Minderheiten" Serbiens und Bulgariens überweisen...

  • bei allen Asylanten müßte umgehend!!! geprüft werden, ob die Voraussetzungen eines Asyls gegeben sind. Die, die hier bleiben dürfen sollten schnellstens einen Sprachkurs besuchen und schnellstmöglich in eine Arbeit geschickt werden, der Rest (die Schmarotzer) umgehend zurückgeschickt werden in Ihre Heimatsländer. Aber sowohl unsere Regierung, als auch die Opposition tun ja wirklich alles, um den deutschen Stattsbürgern zu schaden. Die meisten Politiker gehörten alle in den Knast, lebenslänglich, und die Pensionen radikal gekürzt, am besten auf Harz IV.

  • Das lockt nur weitere unqualifizierte und kriminelle Ausländer an.
    Aber die Roten und Grünen brauchen Wähler mit denen sie ,
    wie in Frankreich an die Macht kommen.
    Zit.:
    „Wir, die Grünen, müssen dafür sorgen, so viele Ausländer wie möglich nach Deutschland zu holen. Wenn sie in Deutschland sind, müssen wir für ihr Wahlrecht kämpfen. Wenn wir das erreicht haben, werden wir den Stimmenanteil haben, den wir brauchen, um diese Republik zu verändern.“
    Daniel Cohn-Bendit, Bündnis90/Die Grünen

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