Gespräche mit Betreibern Streit um Stromnetzausbau

„Es wird den Ausbau geben, der notwendig ist. Alle Beteiligten wissen, dass die Trassen ausgebaut werden müssen“, sagt Regierungssprecher Steffen Seibert. Gestritten wird um den Ausbau aber weiterhin ohne Pause.
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Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hatte am Wochenende deutlich gemacht, dass sie trotz massiver Proteste im CSU-regierten Bayern am Bau neuer Stromtrassen in den Süden festhält. Quelle: dpa

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hatte am Wochenende deutlich gemacht, dass sie trotz massiver Proteste im CSU-regierten Bayern am Bau neuer Stromtrassen in den Süden festhält.

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BerlinAngesichts großer Widerstände gegen den Ausbau der Stromnetze will die Bundesregierung gemeinsam mit den Netzbetreibern den Stand der Planungen prüfen. Regierungssprecher Steffen Seibert kündigte dazu am Montag in Berlin Gespräche in absehbarer Zeit mit den Betreibern und der zuständigen Bundesnetzagentur an.

Dafür könnten sich alle Beteiligten auch einige Monate Zeit nehmen, um über die richtige Reihenfolge von Projekten zu diskutieren und das sensible Gespräch mit den betroffenen Bürgern zu suchen. Der Netzausbau sei ein „dynamischer Prozess“, sagte Seibert. Klar sei aber: „Es wird den Ausbau geben, der notwendig ist. Alle Beteiligten wissen, dass die Trassen ausgebaut werden müssen.“

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hatte am Wochenende deutlich gemacht, dass sie trotz massiver Proteste im CSU-regierten Bayern am Bau neuer Stromtrassen in den Süden festhält. Bundestag und Bundesrat hatten im Vorjahr im Bundesbedarfsplangesetz 36 vordringliche Projekte beschlossen.

  • dpa
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