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Gesundheitsminister Jens Spahn: „Werden bei der Pflege nachlegen“

Der Gesundheitsminister will den Kampf gegen den Pflegenotstand in diesem Jahr forcieren. Ausbildung und Beruf müssten jetzt attraktiver werden.
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Gesundheitsminister Jens Spahn will die Entlohnung in Pflegeberufen verbessern. Quelle: AP
Gesundheitsminister Jens Spahn

Gesundheitsminister Jens Spahn will die Entlohnung in Pflegeberufen verbessern.

(Foto: AP)

Berlin Jens Spahn ist seit Frühjahr 2018 Gesundheitsminister. Der Mangel an Pflegekräften in Deutschland steht ganz oben auf seiner Prioritätenliste. Vergangenes Jahr brachte der 38-jährige CDU-Politiker ein Sofortprogramm für die Stärkung des Pflegepersonals durch den Bundestag. Nun sollen weitere Schritte folgen.

Vergangenes Jahr hat sich der Fachkräftemangel in der Pflege weiter verschärft. Tut die Regierung genug, um den Engpass zu bekämpfen?
Diese Zahlen zeigen: Es war richtig, die Pflege ins Zentrum unserer Arbeit zu stellen. Wir wollen den Beruf attraktiver machen, den Alltag der Pflegekräfte konkret verbessern. Deswegen finanzieren wir dieses Jahr 13.000 zusätzliche Stellen in der Altenpflege und jede neue Pflegestelle im Krankenhaus. Und das ist nur der Anfang.

Für die zusätzlichen Stellen müssen Sie erst einmal qualifiziertes Personal finden. Wie steht es um die Bemühungen, mehr Menschen für den Pflegeberuf zu gewinnen?
Dafür haben wir die „Konzertierte Aktion Pflege“ ins Leben gerufen, und da werden wir Mitte des Jahres nachlegen. Wir wollen die Entlohnung verbessern, Ausbildung und Beruf noch attraktiver machen und Möglichkeiten schaffen, neue Pflegekräfte anzulocken.

Trotz der großen politischen Aufmerksamkeit bleiben aber immer mehr Stellen in der Pflege unbesetzt.
Diese Daten zeigen nur die halbe Wahrheit. Es steigt eben nicht nur die Zahl der offenen Stellen, sondern gleichzeitig steigt auch die Zahl der Beschäftigten in der Pflege. Laut neuesten Daten des Statistischen Bundesamts ist die Zahl der in der ambulanten Altenpflege Beschäftigten allein von 2015 auf 2017 um rund zehn Prozent gestiegen, in der stationären Altenpflege im gleichen Zeitraum immerhin um rund fünf Prozent.

Das heißt, die Lage ist gar nicht so schlimm?
Das heißt: Es gibt immer mehr Pflegekräfte. Aber es sind trotzdem noch nicht genug. Denn der Bedarf unserer älter werdenden Gesellschaft steigt stärker als die Zahl der Pflegekräfte. Deswegen arbeite ich mit ganzer Kraft daran, die Situation in der Pflege besser zu machen.

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