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Gesundheitswesen Patienten können sich künftig per Videosprechstunde krankschreiben lassen

Voraussetzung dafür ist, dass der Arzt den Versicherten kennt und die Krankheit eine Untersuchung per Video zulässt. Ein Anspruch besteht jedoch nicht.
16.07.2020 Update: 16.07.2020 - 16:20 Uhr Kommentieren
Unter bestimmten Voraussetzungen können Ärzte Patienten künftig per Video krankschreiben. Quelle: dpa
Videosprechstunde beim Arzt

Unter bestimmten Voraussetzungen können Ärzte Patienten künftig per Video krankschreiben.

(Foto: dpa)

Berlin Patienten können sich künftig per Videosprechstunde vom Arzt krankschreiben lassen. Voraussetzung für die Krankschreibung per Video ist, dass der Versicherte der behandelnden Arztpraxis bekannt ist und die Erkrankung eine Untersuchung per Videosprechstunde zulässt. Das beschloss der Gemeinsame Bundesausschuss von Spitzenvertretern der Ärzte, Krankenkassen und Krankenhäuser, wie das Gremium am Donnerstag in Berlin mitteilte.

Ein Anspruch der Versicherten auf Krankschreibung per Videosprechstunde besteht jedoch nicht. Die neue Möglichkeit wurde unabhängig von der Corona-Pandemie geschaffen, wie der Ausschuss betonte.

Die erstmalige Feststellung der Arbeitsunfähigkeit per Video ist auf einen Zeitraum von sieben Kalendertagen begrenzt. Eine Folgekrankschreibung auf diese Weise darf es nur geben, wenn die vorherige Arbeitsunfähigkeit bei einer unmittelbaren persönlichen Untersuchung festgestellt wurde. Ausschließlich per Online-Fragebogen, Chat-Befragung oder Telefonat darf niemand krankgeschrieben werden.

„Als Standard für die Feststellung von Arbeitsunfähigkeit gilt weiterhin die unmittelbare persönliche Untersuchung durch eine Ärztin oder einen Arzt“, sagte Monika Lelgemann vom Bundesausschuss. „Im Einzelfall soll aber die Feststellung der Arbeitsunfähigkeit über eine Videosprechstunde möglich sein, ganz unabhängig von Pandemiegeschehnissen.“

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    Zudem wird ab 1. Januar 2021 die Bescheinigung einer Arbeitsunfähigkeit für die Krankenkasse digitalisiert und elektronisch übermittelt. Bereits seit Längerem schreitet die Digitalisierung des Gesundheitswesens voran.

    Mehr: „Gefährlicher Trend“: Deutsche Pharmabranche beklagt Wettbewerbsnachteile bei Medikamentenforschung.

    • dpa
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