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Gewerkschaft Künftiger Verdi-Chef gibt sich klassenkämpferisch

Frank Werneke soll ab September an der Spitze der zweitgrößten Gewerkschaft Deutschlands stehen. Bei seiner Mai-Rede gab er sich klassenkämpferisch.
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Der Verdi-Vize soll beim Bundeskongress im September auf Frank Bsirske folgen. Quelle: imago/photothek
Frank Werneke

Der Verdi-Vize soll beim Bundeskongress im September auf Frank Bsirske folgen.

(Foto: imago/photothek)

Berlin Dass man als Gewerkschafter einen langen Atem braucht, haben Frank Werneke und seine Mitstreiter gerade wieder bewiesen. Nach siebeneinhalb Monaten gelang dem Verdi-Vize Ende vergangener Woche ein Durchbruch in den Tarifverhandlungen der Druckindustrie.

Bald dürften allerdings noch größere Aufgaben auf den gelernten Verpackungsmittelmechaniker aus Ostwestfalen warten: Beim Bundeskongress im September soll Werneke Frank Bsirske an der Spitze von Deutschlands zweitgrößter Gewerkschaft ablösen.

Was die zwei Millionen Mitglieder von dem 52-Jährigen erwarten können, hat Werneke bei seiner Mai-Rede in Berlin gezeigt. Die Kluft in Deutschland verlaufe nicht zwischen Menschen unterschiedlicher Herkunft, sondern zwischen Arbeit und Kapital, gab er sich klassenkämpferisch: Die Miete sei – Zitat – der „Brotpreis des 21. Jahrhunderts“, Grundstücksspekulanten gehörten enteignet.

Geld für Soziales sei genug da, wenn man nur die Steuern erhöhe und Renten statt Raketen finanziere. Da klingt der designierte neue Verdi-Chef schon ganz wie der alte.

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