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Gleichberechtigung Merkel fordert Frauen-Parität bei Führung in Politik und Wirtschaft

Frauenquoten sind Angela Merkel nicht genug. Sie fordert eine Frauen-Parität in politischen Gremien, der Verwaltung und auch er Wirtschaft.
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Die Bundeskanzlerin bei einer Gedenkstunde zum 100. Jahrestags des Frauenwahlrechts in Deutschland. Quelle: AFP
Angela Merkel

Die Bundeskanzlerin bei einer Gedenkstunde zum 100. Jahrestags des Frauenwahlrechts in Deutschland.

(Foto: AFP)

BerlinBundeskanzlerin Angela Merkel dringt auf einen schnellen Aufstieg von Frauen in Führungspositionen. „Man muss doch nicht drumherum reden: Die Quoten waren wichtig, aber das Ziel muss Parität sein“, sagte Merkel am Montag in Berlin in einer Gedenkstunde zum 100. Jahrestag des Frauenwahlrechts in Deutschland. „Parität überall, ob in der Politik, der Wirtschaft, der Verwaltung“, fügte Merkel hinzu. In allen gesellschaftlichen Bereichen gebe es aber Probleme mit der Gleichberechtigung in Deutschland.

Auch in der Wirtschaft liege „einiges im Argen“. In den USA hätten 90 Prozent der größten Börsenunternehmen mindestens zwei Frauen im Vorstand, in Frankreich und Großbritannien rund 50 Prozent – „in Deutschland dagegen nur magere 16,7 Prozent“. Dabei könne niemand mehr behaupten, dass es nicht ausreichend geeignete Frauen für diese Spitzenpositionen gebe. „Sollte es mal dazu kommen, dass eine Frau an der Spitze eines Dax-Konzerns auftritt, dann sollte diese keine Besonderheit sein, sondern der erste Schritt zur Normalität“, sagte die Kanzlerin.

Merkel kritisierte auch den gesunkenen Anteil an Frauen unter den Bundestagsabgeordneten, der mit 30,9 Prozent so hoch sei wie im Parlament des Südsudan. Es gebe bei der Gleichberechtigung aber um ein Menschenrecht und einen wichtigen Gradmesser dafür, wie gerecht eine Gesellschaft sei, sagte sie mit Hinweis darauf, dass mehr als 50 Prozent der Bevölkerung Frauen seien. Von einer gerechten Gesellschaft hänge aber „auch die Zukunftsfähigkeit einer Gesellschaft ab“.

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1 Kommentar zu "Gleichberechtigung: Merkel fordert Frauen-Parität bei Führung in Politik und Wirtschaft"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

  • Ein Grund mehr Frau Merkel nicht mehr zu waehlen. Eine grosse Anzahl faehiger Frauen
    will diese Karrieren nicht. Damit wuerden dann automatisch weniger faehige Frauen als
    Quotilden in Positionen gehievt fuer die sie nicht geeignet sind.