Griechenland-Hilfspaket IWF erwartet Finanzlücke von 6,5 Milliarden

Der IWF sieht in Griechenland eine Brutto-Finanzlücke von 6,5 Milliarden Euro für das Jahr 2015. Das geht aus einer am Dienstag bekanntgewordenen Antwort der Bundesregierung hervor.
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Grünen-Haushaltspolitikerin Priska Hinz – auf dem Foto 1998 noch als hessische Umweltministerin – nötigte der Bundesregierung eine unangenehme Antwort ab: Der IWF sieht in Griechenland für das 2015 eine Brutto-Finanzlücke von 6,5 Milliarden. Quelle: ap

Grünen-Haushaltspolitikerin Priska Hinz – auf dem Foto 1998 noch als hessische Umweltministerin – nötigte der Bundesregierung eine unangenehme Antwort ab: Der IWF sieht in Griechenland für das 2015 eine Brutto-Finanzlücke von 6,5 Milliarden.

(Foto: ap)

BerlinDer IWF sieht in Griechenland für das Jahr 2015 eine Brutto-Finanzlücke von 6,5 Milliarden Euro. Das geht aus einer am Dienstag bekanntgewordenen Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der Grünen-Haushaltspolitikerin Priska Hinz hervor. Der Internationale Währungsfonds (IWF) gehe für 2015 von einem Bruttofinanzierungsbedarf Griechenlands von rund 14,4 Milliarden Euro aus – „dieser Bruttobedarf ist nach derzeitigem Stand aber laut IWF bis auf eine Lücke von rund 6,5 Milliarden Euro (...) abgedeckt“.

Der Bruttobedarf dürfe aber nicht verwechselt werden mit dem Finanzbedarf für mögliche weitere europäische Hilfen für Athen, betonte die Regierung. Der Bruttofinanzbedarf umfasst das staatliche Finanzierungsdefizit sowie den Finanzbedarf aufgrund zu tilgender Staatsanleihen und sonstiger zu tilgender Darlehen. Für 2016 sagt der IWF einen Brutto-Bedarf in Athen von 8,3 Milliarden Euro voraus. Dieser sei jedoch bereits vollständig gedeckt. Schätzungen für die Zeit von 2017 bis 2022 liegen noch nicht vor.

  • dpa
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20 Kommentare zu "Griechenland-Hilfspaket: IWF erwartet Finanzlücke von 6,5 Milliarden"

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  • Rechner entlässt griechische Parteibeamte, Rechner reformiert die griechische Steuerbehörde, Rechner regelt Neuinvestitionen in Griechenland, Rechner packt 200 griechische Hellsgrosskopferte am Schopf.
    Grosskotzig wie halt ein Germane sich gerne sieht.
    Vom Tuten keine ,allenfalls vom Blasen eine Ahnung.

    Da Sie nicht in Griechenland leben, mit dortigen Gepflogenheiten (nach ihrer Argumentation) wenig bis kaum vertraut erscheinen, gehe ich von einem am Schreibtisch sitzenden braven "einfältigen argumentierendne Schreib-Pinsel" aus.

    So wie ihr subaltern positionerter Mitarbeiter "Eddie the Lover" dürfen Sie allerdings gern weiter ihre verquerte Regierungsauffassung zur grandiosen Rettung ruinierter Staaten verbreiten .
    Immer gern kopfschuettelnd aufzunehmen.

    Nur die in internen Politikerbesprechungen gern anzutreffende arrogant-verächtliche Wortwahl gegenüber Kritikern/Wählern steht ihnen weniger.
    Dazu fehlt ihnen die durchgereichte Besoldungsgruppe.

  • @Rechner
    Ihre Beiträge entsprechen 100% der Regierungsmeinung. Ich vermute, dass Sie ein Auftragsschreiber sind. Die Art, in der Sie schreiben, ist zu geleckt, zu stromlinienförmig. Das ist nicht die persönliche Meinung eines HB-Lesers. Ich möchte Sie daher bitten, diesem Forum fernzubleiben.

  • 'Delinix' sagt
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    Sie wurden bisher von unzähligen Kommentatoren gefragt, WIE Sie sich denn genau die Rückzahlung durch die Griechen vorstellen. Darauf kamen nur Plattheiten, wie z.B. die immer gleichen Behauptungen unserer Regierungskoalition bzw. unserer Blockpartei – dabei wird das auch durch ständiges Wiederholen nicht richtiger.
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    Sie sollten 'mal lesen lernen.

    Erst vor ein paar Tagen habe ich darauf hingewiesen, daß nach Angaben des Chefs der griechischen Steurbeamtengewetlschft Griechenland überhaupt kein Defizit hätte, wenn es seine Steuern ordnungsgemäß erheben und betreiben würde.

    Zusätzlich kann jeder Erstklässler sehen, daß eine Halbierung der Ausgaben von 23 Mrd. pro Jahr für Staatsdiener 12 Mrd erbringt, von denen höchstens ein Drittel für die zusäzlich anfallende Sozialhilfe wieder draufgeht.

    Zu Ihrer Info - das griechische Haushaltsdefizit betrug 2012 19 Mrd. Etwa die Hälfte davon waren Zinszahlungen.

    Ihr Dauergeblöcke, in Griechenland wären 2 + 2 eben nicht 4, wird durch Wiederholung auch nicht wahrer.

    +++

    'Delinix' sagt
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    Nahezu jeder namhafte und UNABHÄNGIGE Wirtschaftswissenschaftler hat sich zu dem Problem geäußert und festgestellt, dass eine Rückzahlung ohne eigene Währung und ohne einen Schuldenschnitt nicht möglich ist.
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    Die von Ihnen hier angeführten "namhaften und UNABHÄNGIGEN Wirtschaftswissenschaftler" sind ein Haufen von Spinnern.

    Versuchen Sie inhaltlich zu argumentieren, und NICHT indem Sie sich hinter diesen bildungskatastrophalen Pseudowissenschaftlern verstecken.

    Das ist peinlich.

    ...

    Aber bitte - wenn Sie wollen, daß der gute Herr Lucke den Griechen 160 Mrd Schulden erläßt, dann wählen Sie den Spießbürgerhaufen AfD!

  • 'hart_aber_wahr' sagt
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    Spülen Sie einfach mal Ihre Verbesserungsillusionen im Klo runter und schon wird deutlich, dass ein Schuldenschnitt zwar sehr teuer ist, aber zumindest ist man diese Schnorrer endlich los.
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    Die ist man auch ohne Schuldenschnitt los, sobald man kein neues Geld nachschüttet.

    Die 6,5 Mrd. Finanzlücke, von der die Rede ist, betreffen ausschließlich Zinsen, die (zu 90%) dem Schirm selbst geschuldet werden.

    Bitte googeln Sie "Primärdefizit", und informieren sich ein bißchen.

    Und machen Sie sich klar, daß ein "Schuldenschnitt" ein Schuldenverzicht ist.

    Woher wollen Sie wissen, daß die Griechen die andere Hälfte bezahlen, wenn Ihnen der gute Lucke die eine Hälfte geschenkt hat, nachdem Ihnen 2012 schon ein Viertel geschenkt worden ist?

    ...

    In dem Moment - ab 2014 - in dem kein frisches Geld mehr nachgeschüttet wird, verbessert ein Gläubiger seine eigene Lage durch einen "Schuldenschnitt" nicht im mindesten.

    Man sollte die Zinsen, die nicht gezahlt werden, dem geschuldeteten Kapital dazuschlagen, und ansonsten so viel Druck wie möglich machen.

    Griechenland könnte seine Schulden jederzeit bedienen, wenn es seine Steuern ordnungsgemäß erheben und abführen und seinen Beamtenapparat auf das notwendige Maß reduzieren würde.

    Also gibt es nicht den geringsten Grund auf das griechische Gejammere Rücksicht zu nehmen.

    Schuldenschnitt ist Verzicht.

    Verzichten ist dumm.

    Verzichtspolitiker wähle ich nicht.

  • 'Delinix' sagt
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    @Rechner

    1. Aha. Sie gehen davon aus, dass GR eines Tages seine Schulden zurück bezahlen kann und wird?
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    Nicht unbedingt.

    Aber wenn man Sie den Griechen erläßt (Schuldenschnitt durch SPD/Grüne/Linke/AfD), dann werden Sie sie ganz bestimmt nicht zurückzahlen.

    Das sollte doch nicht so schwer zu verstehen sein.

    ...

    Man muß Ihnen eben solange den Knüppel unter die Nase halten, bis sie gezahlt haben.

    Wer dafür nicht die Nerven hat (SPD/Grüne/Linke/AfD), der sollte sich lieber aus der Finanzpolitik raushalten.

  • @Rechner
    Zitat: „Indem man 50 Mrd verschenkt?
    Teure Pläne, die der Herr Lucke da hat.
    Eine Chance, pro Steuerzahler 1.250 € an die griechischen Kleptokraten zu verschenken lasse ich lieber ungenutzt verstreichen.
    Die Schuldenschnittparteien SPD/Grüne/Linke/AfD sind unwählbar.“

    Ich hatte Sie für klüger gehalten – selbst wenn wir beileibe fast nie einer Meinung sind. Aber mit diesem hilflosen Kommentar haben Sie sich geoutet.
    Sie wurden bisher von unzähligen Kommentatoren gefragt, WIE Sie sich denn genau die Rückzahlung durch die Griechen vorstellen. Darauf kamen nur Plattheiten, wie z.B. die immer gleichen Behauptungen unserer Regierungskoalition bzw. unserer Blockpartei – dabei wird das auch durch ständiges Wiederholen nicht richtiger.
    Nahezu jeder namhafte und UNABHÄNGIGE Wirtschaftswissenschaftler hat sich zu dem Problem geäußert und festgestellt, dass eine Rückzahlung ohne eigene Währung und ohne einen Schuldenschnitt nicht möglich ist.
    Sie ignorieren dies alles – wider jede Vernunft. Tun Sie das, um Ihrem Idol weiter zu huldigen? Ernsthaft – Sie sind ein Phänomen! Ich hätte Sie gern verstanden, denn ich glaube, dass die Welt viel einfacher für mich wäre, wenn ich all das GLAUBEN könnte, was unsere Blockpartei da so von sich gibt. Ich bräuchte mich dann nicht mehr um die Finanzen unserer Bürger (und meine!!) zu sorgen, würde mich zurück lehnen und sagen: lass die da oben das mal machen, unser Schäuble wird’s schon richten! Am Lebensende ließe ich mich dann - überrascht über die plötzliche Leere in meiner Börse - in der Ukraine pflegen und zum Sterben reichte mir eine Urne in so einem Abflussrohr, wie es gestern im dt. TV vorgestellt wurde. Schön neue ESM-Welt. Schönes freies Europa.

  • @Rechner

    1. Aha. Sie gehen davon aus, dass GR eines Tages seine Schulden zurück bezahlen kann und wird?

    2. Im Übrigen hat Weidmann sehr recht mit seiner Aussage. Neue Hilfen helfen nicht wirklich weiter. Deshalb wollen wir sie ja auch einstellen. Denn dann – und NUR dann – wird GR sich selbst helfen und seine Strukturen so umstellen, dass sich das Land einigermaßen selbst ernähren kann.
    Der Schuldenerlass dient dazu, den Start in eine eigene und mittels einer eigenen Währung gesteuerten Volkswirtschaft zu erleichtern. Das ist keine humanitäre Sache, wie Sie versuchen zu unterstellen, sondern eine wirtschaftliche Notwendigkeit, wenn wir alle eines fernen Tages wenigsten ein bisschen von unseren Darlehen wieder sehen wollen.

  • Zur allgemeinen Info:
    GR soll Stellen streichen. Das sagt die Troika. Sonst gibt es kein Geld ;-)
    Fakt ist, dass der griech. Arbeitsminister allen Griechen im öffentlichen Dienst in sämtlichen Medien versprochen hat, dass keiner seinen Arbeitsplatz verlieren wird. Jetzt gerade ist es so, dass in Athen Krankenhäuser zusammen gelegt werden bzw. geschlossen werden sollen.
    Das Personal muss NICHT gehen, sondern erhält einen neuen Arbeitsplatz in einem anderen Krankenhaus in Athen.

    Der völlig unzumutbare Haken für das Personal an der Sache ist:
    Das Personal muss künftig längere Strecken zum Arbeitsplatz zurücklegen.
    Das wollen sie nicht hinnehmen.
    Sie streiken deshalb auf Erhalt ihres bisherigen Arbeitsplatzes.
    Wir dürfen gespannt sein, wie diese Posse ausgehen wird.

  • Rechner:
    Wieso kann man die reichen Griechen in London und Frankfurt nicht belangen??? Wir sind doch EU, oder? Wenn das nicht möglich ist, sollten wir die EU sofort auflösen!!!

  • Das ist aber schwierig zu bewerkstelligen, denn die reichen Griechen leben in London, Zürich und Frankfurt, wo der griechische Staat keinen Zugriff auf sie hat.
    ______________________

    Wenn es um das Zahlen geht, dann denkt man europäisch. Wenn es aber darum geht, diese Diebesbande zu belangen, dann geht es nicht, weil sie sich nicht in Griechenland befinden.

    Was für eine schwache Argumentation! Vor allen Dingen wenn man sogar bei einer Geschwindigkeitsübertretung schon länderübergreifend agiert.

    Sagen Sie doch wie es ist, man will denen überhaupt nicht an die Kohle. Irgendwie ganz schön schmierig hier.

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