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„GroKo nicht in Stein gemeißelt“ Klingbeil wirft Kramp-Karrenbauer Angstmacherei vor Rot-Rot-Grün vor

Das Bremer Koalitionsmodell aus SPD, Grünen und Linken als Horrorszenario für den Bund? Lars Klingbeil weist Kritik aus der CDU schroff zurück.
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Der SPD-Generalsekretär zur Großen Koalition: „Nicht für immer in Stein gemeißelt.“ Quelle: dpa
Lars Klingbeil und Annegret Kramp-Karrenbauer

Der SPD-Generalsekretär zur Großen Koalition: „Nicht für immer in Stein gemeißelt.“

(Foto: dpa)

BerlinIn der SPD werden die Rufe nach einer ernsthaften Prüfung eines Bündnisses mit Grünen und Linken lauter. SPD-Generalsekretär Lars Klingbeil warf CDU-Chefin Annegret Kramp-Karrenbauer mit Blick auf eine solche Dreierkonstellation auf Bundesebene „plumpe Angstmacherei“ vor. „Die Große Koalition ist nicht für immer in Stein gemeißelt“, sagte Klingbeil dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND). „Konstellationen jenseits der Union werden künftig auch wieder möglich sein. Was deshalb nicht mehr funktioniert, ist die plumpe Angstmacherei der Union vor einer Zusammenarbeit von SPD, Grünen und Linken.“

Angesichts der Verhandlungen über eine linke Koalition in Bremen hatte Kramp-Karrenbauer vor einem solchen Kurs der Grünen auch im Bund gewarnt. „Wer von einer neuen Regierung träumt und Grün wählt, muss wissen, dass er mit der Linkspartei aufwachen kann“, sagte sie der „Bild am Sonntag“. Der Höhenflug der Grünen in den Umfragen hat der Frage nach möglichen künftigen Bündnissen der Partei auf Bundesebene zusätzliche Bedeutung verliehen.

Klingbeil sagte dem RND, er erwarte, dass sich die Union klar von der AfD abgrenze. „In den ostdeutschen Bundesländern gibt es immer wieder Stimmen, die die Zusammenarbeit ausbauen wollen. Dazu höre ich von Frau Kramp-Karrenbauer nichts“, kritisierte er.

Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller (SPD) forderte die Sozialdemokraten auf, die Möglichkeit eines Bündnisses mit Grünen und Linken im Bund ernsthaft auszuloten. „Natürlich ist eine Dreierkoalition immer eine größere Herausforderung als ein Zweierbündnis“, sagte Müller dem „Tagesspiegel“. Gerade im Bund sei dieses Dreierbündnis kein Selbstläufer. „Aber nach den Erfahrungen der letzten Jahre müssen wir diese Option endlich ernsthaft prüfen.“

SPD-Fraktionsvize Karl Lauterbach argumentierte in der Zeitung ähnlich: „Große Lösungen für die großen Themen Steuern, Mieten und Klimaschutz sind nur mit Rot-Rot-Grün möglich.“ Er ergänzte: „Diese Präferenz müssen wir klar benennen. Die Wähler wollen ja wissen, wofür wir stehen.“

  • dpa
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1 Kommentar zu "„GroKo nicht in Stein gemeißelt“: Klingbeil wirft Kramp-Karrenbauer Angstmacherei vor Rot-Rot-Grün vor"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

  • Wer wie der SPD-Generalsekretär Lars Klingbeil immer gegen eine Zusammenarbeit mit der AfD wettert, macht sich so was von Unglaubwürdig, wenn die SPD wie in Bremen eine Koalition mit der Linken eingeht.
    Die NSDAP-Nachfolgeparteien wurden zu Recht verboten, die LINKE ist die Nachfolgepartei der Mauermöderpartei SED, die 17 Mio. Menschen, sowie politische Andersdenkende in großer Zahl eingesperrt hat, wird von der SPD und GÜNEN hofiert. Wir haben erst die letzten Tage die Helden der Berliner Luftbrücke gefeiert, von denen etliche ihr Leben verloren haben um den Berlinern ihre Freiheit zu sichern und vor dem Hunger- und Kältetod zu bewahren in die sie diese LINKEN " Menschenfreunde" schicken wollten.
    Die SED, heute die LINKE, hat diese skrupellosen Taten in ihrer Vergangenheit begangen die heute verharmlost werden.
    Im Gegensatz dazu ist die AfD eine Liberalkonservative-Partei, basierend auf dem Grundgesetz, und überhaupt keine Partei der man solche Greultaten, noch nicht einmal gedanklich im entferntesten nachsagen kann, diese Partei wird aber in unbegrieflicher Weise geächtet.

    Wer die LINKE (Nachfolgepartei der SED-Mauermörder) die mit dem Rechtsstaat und dem Grundgesetz nichts am Hut hat hofiert, nur um den puren Machterhalt zu sichern, der ist mit Umfragewerten von 12% wie die SPD noch gut bedient. Eigentlich hat der nichts im Bundestag verloren.

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