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Grüne Habeck zur Kandidaten-Entscheidung: „Schmerzhaftester Tag in meiner politischen Laufbahn“

Annalena Baerbock ist Kanzlerkandidatin der Grünen. Auch wenn der Grünen-Chef diese Wahl als „persönliche Niederlage“ empfindet, hat er schon neue Pläne.
21.04.2021 - 13:17 Uhr 2 Kommentare
Der Politiker strebt ein Ministeramt an. Quelle: dpa
Robert Habeck

Der Politiker strebt ein Ministeramt an.

(Foto: dpa)

Berlin Grünen-Chef Robert Habeck hat die Nominierung seiner Co-Vorsitzende Annalena Baerbock als Kanzlerkandidatin als „persönliche Niederlage“ bezeichnet. „Nichts wollte ich mehr, als dieser Republik als Kanzler zu dienen. Und das werde ich nach diesem Wahlkampf nicht“, sagte er in einem Interview der „Zeit“.

Trotzdem hätten die Grünen nun die Chance, mit einem geschlossenen, klugen Wahlkampf das Kanzleramt zu erobern. „Und das ist größer als das, was man sich persönlich zutraut oder will.“

Der Tag der Entscheidung sei aber „der schmerzhafteste in meiner politischen Laufbahn“ gewesen, sagte Habeck. „Oder sagen wir lieber: der schwerste.“ Sein Beitrag zum Erfolg werde nun sein, die „Entscheidung nach außen zu vertreten und daraus, obwohl sie für mich eine persönliche Niederlage ist, einen politischen Sieg zu machen“.

Der Grünen-Vorstand hatte am Montag Baerbock als Kanzlerkandidatin nominiert. Zuvor hatten sich die beiden Parteivorsitzenden untereinander geeinigt. „Dass Annalena eine Frau ist in einem ansonsten männlichen Wahlkampf, war ein zentrales Kriterium“, sagte Habeck zur Entscheidungsfindung. Baerbock tritt gegen CDU-Chef Armin Laschet und Vizekanzler Olaf Scholz von der SPD an.

Für die Zeit nach der Wahl strebt Habeck nun ein Ministeramt an. „Wenn wir es gut machen, werde ich Teil der Bundesregierung sein“, sagte er. „Die Wirklichkeit zu gestalten ist für mich der Sinn von Politik. Das bedeutet für mich Verantwortung.“

Mehr: Lesen Sie hier, warum die Grünen vor einer Bewährungsprobe stehen. Ein Kommentar.

  • dpa
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2 Kommentare zu "Grüne: Habeck zur Kandidaten-Entscheidung: „Schmerzhaftester Tag in meiner politischen Laufbahn“"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

  • Bei der CDU hat der Parteivorstand entgegen der Mehrheit in der eigenen Partei und der des Volkes einen Kanzlerkandidaten Lasch (et) gewählt. Das nennt man totale Ignoranz. Bei der SPD hatten sie keinen anderen als Skandale-Scholz. Und die Gründe für die Entscheidung der Grünen? Zitat Habeck: „Dass Annalena eine Frau ist in einem ansonsten männlichen Wahlkampf, war ein zentrales Kriterium“.

    Da braucht man nicht mehr zur Wahl gehen.

  • Ja für mich war die Lauschet Wahl sehr schmerzhaft.
    Das Fundament für RRG ist gelegt

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